Hobby

Die ganze Welt der Fotografie auf 40 m2

Schon sein ganzes Leben lang sammelt Johann Kurzweil aus St. Peter am Ottersbach Raritäten aus der Foto- und Filmwelt. Seine Sammlung aus Fotoapparaten, Filmkameras und Zubehör gibt technische Einblicke in die Fotogeschichte.

Gerade einmal 40 Quadratmeter klein ist das Museum „Analog & DIGITAL“ von Johann Kurzweil – und dennoch hat es große Schätze zu bieten.

Etwa ein Modell aus dem Jahr 1890, bei dem man für die Belichtung geduldig ausharren musste: „Man durfte die Augen nicht zumachen. Der Fotograf war unter einem schwarzen Tuch versteckt und fotografierte auf ein Glas-Negativ, das dann entwickelt wurde.“

Fotostrecke mit 3 Bildern

Johann Kurzweil in seinem Museum
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Johann Kurzweil in seinem Museum
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Johann Kurzweil in seinem Museum
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Anschauen konnte man diese Bilder dann auf einem Glasbildbetrachter: „Da steckte man das Negativ rein, und die 13 Kilo schwere Linse hat das Licht so verstärkt, dass man das Bild dann auf der weißen Wand gesehen hat.“

Besonderheiten von fern und nah

Johann Kurzweil hat für seine Sammlung Besonderheiten aus der ganzen Welt zusammengetragen – oder auch von sehr nah: Zum Beispiel kann man einen Kinoprojektor aus dem Jahr 1913, der einst im Grazer Geidorfkino diente, im Museum bestaunen; angetrieben von einem 220-Volt-Motor, der beim Starten mit einer Handkurbel beschleunigt wurde.

Johann Kurzweil in seinem Museum
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Johann Kurzweil in seinem Museum
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Das Interesse an alten Schätzen hört wohl nie auf: „Zur Zeit interessieren mich vor allem digitale Fotoapparate, die die Leute einfach wegschmeißen.“ Nach Voranmeldung kann man das Museum von Johann Kurzweil in Sankt Peter am Ottersbach besuchen.