Tankstelle nachts
ORF/Georg Hummer
ORF/Georg Hummer
Spritpreisbremse

Stärkere Spritpreismaßnahmen gefordert

Die Bundesregierung hat eine neue Spritpreisbremse beschlossen. Autofahrerinnen und Autofahrer sollen pro Liter 12 Cent weniger zahlen. Diese Maßnahme gilt zunächst für Oktober und November. Der Obmann der Pendlerinitiative Österreich, Walter Semlitsch, hält die Maßnahme für unzureichend und fordert weitere Schritte.

Die Bundesregierung hat am Mittwoch eine neue Spritpreisbremse beschlossen. Der Obmann der Pendlerinitiative Österreich, der Steirer Walter Semlitsch, begrüßt zwar die Maßnahme, kritisiert sie jedoch als unzureichend.

Laut Semlitsch sei die Preisbremse nur ein „Tropfen auf den heißen Stein“. Er betont, dass die Preise in den vergangenen Monaten weiter gestiegen seien, was besonders für Pendlerinnen und Pendler eine Belastung darstelle. „Das Leben muss leichter und leistbarer werden“, fordert Semlitsch.

Forderungen nach weiteren Maßnahmen

Semlitsch äußert im Gespräch mit ORF Steiermark konkrete Forderungen. Er plädiert für eine Senkung der Mineralölsteuer und ein vorübergehendes Aussetzen der CO2-Bepreisung. Zudem fordert er eine strengere Margenbegrenzung, um die Ersparnis auf 50 Cent pro Liter zu erhöhen. „Es müsste mehr passieren, es ist ein kleiner Schritt, aber weitaus mehr wird gefordert“, so Semlitsch.