Stress ist im Leben der Bevölkerung ein vorherrschendes Thema. Weltweite Daten zeigen, dass seit den 1980er Jahren das Empfinden von Stress deutlich angestiegen ist – mehr dazu in Wie Stress unsere Gesudheit beeinflusst (steiermark.ORF.at).
Gesundheitspsychologin Claudia Traunmüller spricht im „Samstagsgespräch“ mit ORF Steiermark-Redakteurin Ulli Enzinger über Möglichkeiten mit Stress besser umzugehen.
Das Samstagsgespräch in voller Länge:
Pausen und soziale Kontakte gegen Stress
Das Thema Stress spielt im Alltag der Menschen eine große Rolle. Der ORF widmet sich im „Bewusst gesund“-Schwerpunkt diesem Thema. Aus diesem Grund ist im ORF Steiermark-„Samstagsgespräch“ Gesundheitspsychologin Claudia Traunmüller zu Gast. Sie spricht darüber, wie man stressige Phasen besser durchstehen kann.
Ernährung als guter Treibstoff
Der Körper kann – das ist aus der Stressforschung bekannt – gut mit außerordentlichen Belastungen umgehen, wenn er danach ausreichend Pausen bekommt um zu regenerieren. Durch Ernährung und Bewegung kann man laut Traunmüller den Körper so stärken um besser mit Stress umgehen zu können.
„Das, was wir wissen, ist, wenn die Leute herzkreislaufmäßig fit sind, heißt alters- und geschlechtsspezifisch fit sind, nicht leistungssportmäßig fit sind, dass sie über längere Zeit Stress körperlich deutlich besser verarbeiten können als Personen, die jetzt nicht so fit sind. Und um diesen Fitnesslevel zu erreichen, heißt es einfach, ich sollte mich regelmäßig bewegen. Das wäre eine Möglichkeit. Ernährung ist eine Möglichkeit, dass ich sage, kann ich in den Phasen, die super stressig sind, einen guten Treibstoff in meinen Körper hineinlassen“, so die Gesundheitspsychologin.
Pausen um den Körper Luft zu verschaffen
Pausen sind im Bezug auf Stress laut Traunmüller ebenfalls unverzichtbar: „Ich habe meine Pausen, die ich brauche, um meinem Körper auch ein bisschen Luft zu verschaffen.“
Neben Pausen sind auch soziale Kontakte eine Methode um sich wohl zu fühlen und gegen Stress zu arbeiten: „Also ich habe viele Möglichkeiten, die soziale Ebene, eine ganz unterschätzte Ebene, habe ich die Möglichkeit, in den persönlichen Kontakt zu kommen mit Personen, die mir gut tun.“