Das Training der Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter der österreichischen Bundesliga beginnt mit Aufwärmübungen und Koordination, um Verspannungen und Verletzungen vorzubeugen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Mobilität.
Danach folgen Kraft- und Kraft-Ausdauerübungen. Schiedsrichter Christian-Petru Ciochirca, der seit über 20 Jahren im Einsatz ist, meint, dass Erfahrung eine wichtige Rolle spielt.
Intensive Vorbereitung: Schiedsrichter im Fokus
Die Schiedsrichter der Bundesliga stehen oft im Hintergrund, doch ihr Training ist ebenso intensiv wie das der Spieler. ORF Steiermark-Reporter Mario Fellner hat am Schiedsrichtertraining teilgenommen und gibt Einblicke in die anspruchsvolle Vorbereitung.
Vielseitiges Training
Der FIFA-Schiedsrichter, erklärt die Bedeutung der Kombination aus kardiovaskulärem und kognitivem Training: „Die Kombination aus Training, was das Kardiovaskuläre angeht und heute zwar nicht, aber auch die kognitive Wahrnehmung, um die einzelnen Entscheidungen richtig wahrzunehmen.“
Mit Elite-Trainerinnen und -Trainern setzen die Unparteiischen auf intensives Zirkeltraining und individuelle Trainingspläne. Ein Athletiktrainer und Leichtathletikeinheiten ergänzen das Programm, um die Regeneration zu fördern.
Auch individuelles Training ist sehr wichtig. „Das heißt, wir beziehen alle einen Athletiktrainer, wir machen ein Leichtathletiktraining zusätzlich, gehen auch noch massieren, also die Regeneration ist ganz was Wichtiges. Mit der Match kommt man schon auf fünf, sechs Einheiten die Woche“, sagt Martin Höfler, FIFA-Schiedsrichter-Assistent.
Herausforderungen im Schiedsrichterwesen
Ein Bundesligaspiel erfordert von einem Schiedsrichter zwischen 11,5 und 12,5 Kilometern Laufleistung. Der Nachwuchs ist gefragt, denn Schiedsrichter sind Mangelware. Für viele ist die Übernahme von Verantwortung und die besondere Perspektive auf den Fußball eine reizvolle Herausforderung, die kontinuierliche Weiterentwicklung erfordert.