Nasenbluten kommt häufig vor und ist meist unbedenklich. Im vorderen Drittel der Nasenscheidewand befindet sich eine leicht verdickte Schleimhautzone mit besonders vielen Blutgefäßen.
Sendungshinweis
„Gut gelaunt in den Tag“, 24. Februar 2026
Wenn die Nasenschleimhaut ausgetrocknet ist, wie es im Winter durch die trockene Heizungsluft und eventuelles Masketragen vorkommt, kann bei der Druckbelastung beim Schnäuzen, aber auch spontan eine Blutung aus diesem Bereich auftreten. Auch anatomische Besonderheiten oder ein Übergebrauch von abschwellenden Nasensprays können Nasenbluten begünstigen.
Richtiges Verhalten bei Nasenbluten
- Hinsetzen
- Kopf nach vorne beugen (verschlucktes Blut kann Übelkeit erregen)
- Nasenflügel zusammengedrückt halten (Kompression der Blutgefäße)
- Kalte Kompresse in den Nacken legen (die Blutgefäße werden reflexartig verengt, was die Blutung verringert)
- Ein blutstillendes Nasengel mit Hydroxyethylcellulose kann zur Unterstützung angewendet werden.
- Bis zum Stillstand der Blutung sitzen bleiben
Vorbeugende Tipps bei Nasenbluten
Vorbeugend ist wichtig, beim Schnäuzen vorsichtig zu sein, nicht zu starken Druck auszuüben und die Nasenschleimhaut gut zu pflegen, das heißt feucht zu halten. Geeignet sind Meerwassernasensprays, die auch Dexpanthenol oder Hyaluronsäure enthalten. Sehr gut wirken auch spezielle Nasensalben, die am Abend vor dem Schlafengehen angewendet werden. Sie halten die Schleimhaut geschmeidig.