Ein großes Fenster, das viel Licht in den Raum bringt, doch der Eindruck täuscht: Im Vergleich zu draußen ist die Menge an Licht auf der Fensterbank tatsächlich nur noch halb so groß wie im Freien. Für das menschliche Auge gibt es kaum einen erkennbaren Unterschied, die Pflanzen aber spüren es. Stellt man einen Blumenstock einen Meter entfernt vom Fenster auf, dann erhält er nur noch zehn Prozent des Lichts, das die Sonne liefert. Damit Pflanzen trotzdem wachsen, kann man mit Kunstlicht unterstützen.
Sendungshinweis
„Gut gelaunt in den Tag“, 7. November 2025
Bisher war das sehr energieaufwändig. Die LED–Technologie bringt eine extreme Ersparnis. Diese Lampen haben beispielsweise nur noch sieben Watt und ermöglichen auch in den dunkelsten Ecken eines Zimmers eine Pflanze zu ziehen oder die Kübelpflanzen im Winterquartier zu beleuchten.
LED-Technik auch für die Anzucht
Auch im Hinblick auf das Vorziehen von Pflanzen im neuen Jahr ist die LED-Technik empfehlenswert. Sogenannte Leuchtleisten sind der Schlüssel für den Erfolg. Mit ganz geringem Energieaufwand lässt sich je nach Größe eine Fläche von bis zu zwei Quadratmeter beleuchten und zwar immer in der passenden Lichtfarbe. Zu Beginn braucht die Pflanze für eine kräftige Wurzelbildung eher weißes Licht, später kommen dann die blauen Bereiche dazu, die das Blattwachstum forcieren. Und gegen Ende wird der Faktor mit dem roten Licht hinzugeschaltet, der dann das Blütenwachstum auslöst. Damit die Pflanze insgesamt gesund und kräftig wächst werden diese Lichtfarben kombiniert.
Alle Tipps des Radio-Wien-Pflanzenexperten Karl Ploberger können Sie hier nachlesen.