Sendungshinweis
„Gut gelaunt in den Tag“, 21. November 2025
Im Dezember wird die Zwiebel gepflanzt zwei Drittel der Zwiebel kommt in die Erde. Normale, aber gut durchlässige Blumenerde ist perfekt. Gleich am Beginn sollte sie warm im Zimmer aufgestellt werden. Volles Licht, aber nicht zu viel gießen. Erscheinen die Blütenknospen, werden sie mit Wasser versorgt.
Sobald die letzten Blüten im Februar verblüht sind, werden die Stängel abgeschnitten (oft bilden sich Samen, die der Pflanze viel Kraft kosten und daher entfernt werden). Die Blätter, die nun wachsen (oder schon gewachsen sind) bleiben unberührt. Sie liefern die Kraft für die kommende Blüte. Im März und April ist ein voll sonniger Platz an einem Fenster ideal. Kräftig düngen, am besten zwei Mal pro Woche und nicht austrocknen lassen. Die Blätter werden nun immer kräftiger wachsen.
Für die Blüte ist Düngen besonders wichtig
Im Freien an einem sonnigen Platz fühlt sich die Amaryllis im Blumentopf nun am wohlsten und dort sollte sie von Mai bis Juli auch sein. Mitgießen und düngen, als wäre es eine Balkonblume. Im August beginnt die Ruhezeit. Es wird dann nicht mehr gegossen und gedüngt. Am besten ist es, wenn man den Topf umlegt, so kommt kein Wasser mehr in die Erde und die Blätter beginnen einzuziehen.
Der ideale Platz im September und Oktober ist ein kühler, trockener Keller. Die Ruhezeit beginnt und ist wichtig, denn nur dann bereitet innerlich die Zwiebel die kommende Blüte bereits vor. Im Dezember ist die Ruhezeit vorbei. Die Amaryllis wird entweder umgetopft oder es wird nur die oberste Erdschicht erneuert. Alle abgetrockneten Teile werden entfernt und die Pflanze wird an einem warmen Platz im Zimmer aufgestellt. Jetzt zeigt sich, ob man ausreichend gedüngt hat. Kommen die Blütenknospen (kann bis Jänner/Februar dauern), war die Pflege perfekt. Kommen nur Blätter, war die Nährstoffversorgung zu gering.
Alle Tipps des Radio-Wien-Pflanzenexperten Karl Ploberger können Sie hier nachlesen.