Sendungshinweis
„Gut gelaunt in den Tag“, 10. April 2026
Es gibt verschiedene Klappertopf-Arten, zum Beispiel den Gelben Klappertopf (Rhinanthus minor) oder den Großen Klappertopf (Rhinanthus angustifolius). Beide eignen sich bestens für die Wiese, wobei der Gelbe Klappertopf besonders weit verbreitet ist.
So wird der Klappertopf angebaut: Die Samen werden direkt im Herbst oder zeitigen Frühjahr auf die bestehende Wiese gestreut, am besten nach dem Mähen. Wichtig: Nicht zu tief einarbeiten, denn Klappertopf keimt nur bei Licht. Einmal etabliert, benötigt der Klappertopf keine besondere Pflege. Er verbreitet sich von selbst und sorgt jedes Jahr aufs Neue für eine artenreiche, bunte Wiese.
Warum der Klappertopf so genial ist: Durch seine Fähigkeit, Gräser zu schwächen, fördert er die Vielfalt. Wer im Sommer durch eine Klappertopf-Wiese spaziert, hört das charakteristische „Klappern“ der reifen Samenkapseln, ein echtes Naturerlebnis.
Alle Tipps des Radio-Wien-Pflanzenexperten Karl Ploberger können Sie hier nachlesen.