Reisen ist oft mit Ausgaben verbunden. Die Wahl des richtigen Zahlungsmittels kann helfen, unnötige Kosten zu vermeiden. Ein ausgewogener Mix aus Bargeld und Karten ist ideal, jedoch können Kartenzahlungen Gebühren verursachen, vor allem außerhalb des Euro-Raums.
Sendungshinweis:
„Gut Gelaunt in den Tag“, 9.7. 2026
Innerhalb des Euro-Raums entstehen in der Regel keine zusätzlichen Gebühren bei Kartenzahlungen in Geschäften, Hotels und Restaurants. Achten sollte man jedoch bei Geldabhebungen mit der Bankomatkarte, da ausländische Dienstleister Gebühren erheben könnten, die vorher angezeigt werden sollten. Bargeldabhebungen mit Kreditkarten sind oft teuer.
Kosten außerhalb des Euro-Raums
In Ländern außerhalb des Euro-Raums können kostenpflichtige Spesen bei Kartentransaktionen anfallen. Für Debitkarten gibt es geringfügige Unterschiede zwischen den Banken, wobei die Spesen für Kartenzahlungen meist bei rund zwei Euro für 100 Euro Einkauf liegen. Besonders teuer sind Bargeldabhebungen mit der Kreditkarte, hier können die Spesen bis zu fünf Prozent betragen.
Vor einer Reise sollte überprüft werden, ob die Karte im Ausland nutzbar ist. Geo-Control kann das sichere Bezahlen im Ausland gewährleisten und sollte im Online-Banking geprüft werden. Bei Verlust der Karte ist eine sofortige Sperre ratsam. Bewahren Sie die Bankdaten getrennt von der Karte auf. Kontrollieren Sie nach dem Urlaub Ihre Kontoauszüge und reklamieren Sie strittige Buchungen sofort. Ratenzahlungen bei Kreditkarten sind kostenintensiv, mit Zinssätzen von rund 15 Prozent. Planen Sie Ihre Zahlungen sorgfältig, um unvorhergesehene Kosten zu vermeiden.