Sendungshinweis
Talk aus dem Studio
Sonntag, 28. Juni 2026
12.00 bis 13.00 Uhr
Es geht um Diagnosen, Therapien, Medikamente – und letztlich um die Frage, wie gut Frauen in unserem Gesundheitssystem tatsächlich verstanden werden. Frauen leben länger als Männer, gehen häufiger zu Vorsorgeuntersuchungen und kümmern sich oft besonders bewusst um ihre Gesundheit. Und trotzdem gibt es in der Medizin noch immer große Wissenslücken, wenn es um den weiblichen Körper geht. Warum werden manche Krankheiten bei Frauen später erkannt? Weshalb werden Beschwerden oft als „normal“ abgetan? Und wie kann es sein, dass viele medizinische Erkenntnisse jahrzehntelang vor allem auf Untersuchungen an Männern beruhten?
Großer Nachholbedarf in der Forschung
Jasmin Dolati spricht mit der Medizinerin über hartnäckige Mythen rund um den weiblichen Körper, die Bedeutung von Hormonen und Zyklus, aber auch über die Erfahrungen vieler Frauen, die sich mit ihren Beschwerden nicht ernst genommen fühlen. Sriusdiga Manivannan erklärt, welche Erkenntnisse die Forschung inzwischen gewonnen hat, wo weiterhin großer Nachholbedarf besteht und warum Wissen über den eigenen Körper ein wichtiger Schritt zu mehr Selbstbestimmung sein kann. Ein spannendes Gespräch über Medizin, gesellschaftliche Prägungen und die Frage, warum Gesundheit nicht für alle Menschen gleich erforscht wurde und was alles noch in Sachen Aufklärung zu tun ist, zu hören auf Radio Wien am Sonntag, den 28. Juni von 12.00 bis 13.00 Uhr, und danach als Podcast 30 Tage auf sound.orf.at.