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Ak-Tipp

So erkennen Sie Fake-Bewertungen im Netz

Kundenbewertungen und Erfahrungsberichte sind eine wichtige Informationsquelle beim Einkauf im Internet. Allerdings, nicht alle Bewertungen sind Fakt, viele sind leider Fake. „Arbeiterkammer“-Experte Jakob Kalina informiert, wie man solche Fake-Bewertungen erkennen kann.

Fake-Bewertungen zeigen sich in übertrieben gutem Lob oder vernichtender Kritik und wenn Bewertungen mit durchschnittlichem Ergebnis fehlen. „Das ist ebenso verdächtig, wie schwülstige Texte, die mehr nach Werbung als nach echtem Erfahrungsbericht klingen“, so Kalina.

Sendungshinweis:

„Gut Gelaunt in den Tag“, 22.10. 2026

Besonders auffällig ist es, wenn ein Produkt oder eine Leistung erst sehr kurz verfügbar ist und schon über sehr viele positive Bewertungen verfügt. Das spricht dafür, dass die Bewertungen gekauft sind. Aber auch negative Bewertungen, die auf ein Konkurrenzprodukt verweisen sind mit Vorsicht zu genießen. Der Experte rät: „Auf Nummer sicher geht, wer vor dem Kauf Produkttests recherchiert, wie sie etwa der Verein für Konsumenteninformation durchführt.“

Verwirrte frau vor Laptop
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Reingefallen, Pech gehabt?

Wer auf Fake-Bewertungen reingefallen ist, und etwas gekauft hat, das nicht hält, was es verspricht, hat nicht einfach Pech gehabt. Gekaufte Bewertungen sind eine Art Werbung, und die darf nicht versprechen, was sie nicht hält. Das Unternehmen muss die versprochene Leistung liefern oder einen Abschlag vom Preis gewähren oder das gezahlte Geld zur Gänze zurückerstatten.

Was aber, wenn ein Unternehmen bei einer realen negativen Bewertung mit dem Anwalt droht? „Wer selbst gerne Kundenrezensionen abgibt, sollte nur schreiben, was man tatsächlich erlebt und beweisen kann“, so AK-Experte Jakob Kalina. „Und bei aller Sorgfalt sollte man klarstellen, dass es sich hier „nur“ um die eigene, persönliche Meinung handelt. Dann kann nichts passieren.“