Das neue Science Communication Center soll Forschung aus dem Elfenbeinturm holen. Das bedeutet, man will Forschung und Wissenschaft der Öffentlichkeit besser zugänglich machen. Auf etwa 4.500 Quadratmetern werden künftig aktuelle Themen aus der Wissenschaft präsentiert – digital und analog.
Dazu kommen Themenwochen, Forschungsevents, Workshops und Labore, die Menschen jeden Alters ansprechen sollen. Das Ziel: möglichst viele für Wissenschaft zu begeistern – man rechnet damit, dass rund 70.000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr in das Science Communication Center kommen werden. Die Kosten für das Projekt liegen bei rund 17 Millionen Euro. Nächstes Jahr starten die notwendigen Umbauarbeiten – die Eröffnung ist für 2027 geplant.
Durch Umbau neuer Weg von der Wollzeile zur Bäckerstraße
Die Bundesimmobiliengesellschaft wird das denkmalgeschützte Gebäude, das zwischen Bäckerstraße und Wollzeile im ersten Bezirk liegt, adaptieren. Das Stadtbild wird sich durch den Umbau ändern: Die beiden Fassaden des Gebäudes werden ausgehend vom Haupteingang geöffnet, dazwischen wird eine neue Flaniermeile zwischen Bäckerstraße und Wollzeile geschaffen.
Zusätzlich entsteht ein neues, separat zugängliches Café, das Interesse bei neuen Besucherinnen und Besuchern wecken soll. Mit dem Durchweg werden alle drei Orte der Wissenschaft und Forschung im Grätzl – das Science Communication Center, der Campus Akademie der ÖAW am Dr.-Ignaz-Seipel -Platz und die Otto Wagner Postsparkasse – fußläufig schnell erreichbar.
Zielgruppe sind vor allem junge Menschen
Die Sanierung des Gebäudes sieht neue Ausstellungsflächen vor, die flexibel eingesetzt werden können. Geplant sind unter anderem drei Ausstellungsräume, Workshop-Räume und Do-it-yourself-Labore. Ein Diskurstheater, in dem bestimmte Themen und Positionen diskutiert werden können, ist ebenso vorgesehen. Das Science Communication Center richtet sich vor allem an Jugendliche und junge Erwachsene, die sich noch in schulischer oder beruflicher Ausbildung befinden.