Zuckerl im Plastiksackerl
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Zuckerlgeschäft: Süßes Stück Altwien

Zwischen Glasgefäßen, Bonbongläsern und nostalgischen Dosen wirkt es fast so, als wäre die Zeit stehen geblieben: Im Zuckerlgeschäft „Bonbon“ auf der Freyung. Es wird mit Liebe von einem Ehepaar weitergeführt und hat Rezepturen aus der Zeit der k.u.k. Hofzuckerbäcker im Angebot.

Das Geschäft ist ein Relikt aus den 1920er-Jahren und seit 25 Jahren in der Hand eines Ehepaars, auf das die Welt der Süßigkeiten eindeutig abgefärbt hat. Fünf Tage die Woche stehen die beiden im Laden – mit einem Augenzwinkern, ein bisschen „gaga“, wie sie selbst sagen, und vor allem mit großer Leidenschaft für das Süße.

Altes Zuckerl-Geschäft verzaubert auf der Freyung

Ein Geschäft, das eine Art Zeitreise in die Vergangenheit bietet, liegt mitten im ersten Bezirk, auf der Freyung. „Bonbons“ ist seit 25 Jahren in der Hand eines Ehepaars, die Welt der Süßigkeiten hat eindeutig abgefärbt.

Bela Szauder gilt dabei als eine Art Hüter des „Zuckerl-Imperiums“. Die Auswahl reicht von Wiener Gebäck über Seidenzuckerl bis hin zu Krachmandeln – viele Rezepturen stammen noch aus der Zeit der k.u.k. Hofzuckerbäcker. Manche Sorten sind heute kaum noch zu finden.

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Zuckerl im Glas
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Zuckerlgeschäft von außen
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Zuckerl im Plastiksackerl
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Zuckerl im Glas
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Geschäft lockt Kunden aus London

Neben Klassikern gibt es auch Kuriositäten: handeingewickelte Figuren, nostalgische Dosen oder Produkte, die selbst an ihrem Ursprungsort selten geworden sind. „Wir haben Kunden, die kommen extra aus London, weil es das dort gar nicht mehr gibt“, erzählt Szauder. Ein ungewöhnlicher Kreislauf: importiert aus England, gekauft in Wien – und wieder zurückgebracht.

Zuckerl, davon sind sie überzeugt, machen glücklich. Manchmal seien sie fast so etwas wie Seelentröster. „Wenn die Stimmung nicht so gut ist, hilft die richtige Mischung“, sagt Szauder. Etwa ein bisschen Schokolade, etwas Gelee, vielleicht Karamell. Und bei Liebeskummer? Da hat er auch eine Antwort: kandierte Rosen.