Visualisierung Äußere Mariahilfer Straße
ZOOMVP/Mobilitätsagentur Wien
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Bauen

Umbau der Mariahilfer Straße geht weiter

Die Äußere Mariahilfer Straße wird weiter umgestaltet. Nach dem bereits fertiggestellten ersten Abschnitt zwischen Gürtel und Clementinengasse startet nun die zweite Bauphase bis zur Anschützgasse. Für den Autoverkehr gibt es während der Arbeiten Einschränkungen.

Noch rollt der Verkehr im zweiten Bauabschnitt in beide Richtungen – zwischen der Clementinen- und der Anschützgasse. Ab Sommer wird es aber eine dauerhafte Einbahn geben. Die Autos stadtweinwärts können dann hier nicht mehr fahren. Im Vorfeld der Umgestaltung wurden im Abschnitt bereits die Wasserrohre erneuert. Am Freitag wurde symbolisch der Spatenstich für die Arbeiten entlang des zweiten Abschnitts gesetzt. Geplant sind 45 neue Bäume, zusätzliche Grünflächen sowie ein baulich getrennter Zweirichtungsradweg.

„Natürlich ist unser Ziel weniger Autoverkehr in der Stadt zu haben und es geht auch um Umverteilung des öffentlichen Raumes. Es ist halt noch ein bissl aus den 70er, 80 er Jahren des letzten Jahrhunderts, dass man sehr autozentriert war in Wien. Und jetzt gibt es halt andere Benutzergruppen“, sagt Planungs- und Verkehrsstadträtin Ulrike Sima (SPÖ) am Freitag gegenüber „Wien heute“.

Neuer Abschnitt Mariahilfer Straße
ORF Wien/Hubert Kickinger
So sieht der Abschnitt zwischen Clementinengasse und Anschützgasse noch aus, bald werden Radfahrende mehr Platz haben

Gemeinsam mit dem ersten Abschnitt vom Gürtel bis zur Clementinengasse entsteht eine rund 1,3 Kilometer lange Verbindung. Auch der Schwendermarkt im 15. Bezirk soll dadurch besser erreichbar werden.

Einschränkungen für Autoverkehr

Autos, die stadtauswärts fahren, werden während der Bauarbeiten größtenteils auf den Gleisbereich der Straßenbahn, also den mittleren Bereich der Straße, umgeleitet. Dadurch wird dieser Bereich zeitweise auch für den Autoverkehr mitgenutzt. Die Kreuzungsplateaus werden dabei abschnittsweise gesperrt.

Umgestaltung der Mariahilfer Straße geht weiter

Pflegemangel: Die Äußere Mariahilfer Straße wird weiter umgestaltet. Nach dem bereits fertiggestellten ersten Abschnitt zwischen Gürtel und Clementinengasse startet nun die zweite Bauphase bis zur Anschützgasse.

Während der Bauarbeiten im Abschnitt zwischen Denglergasse und Kauergasse erfolgt die Umleitung stadtauswärts über die Denglergasse, Jurekgasse und Kauergasse. Ab Sommer 2026 wird die Fahrtrichtung stadteinwärts auf der Mariahilfer Straße zwischen Anschützgasse und Grenzgasse dauerhaft für den Autoverkehr gesperrt. Im gleichen Zeitraum wird auch der Abschnitt zwischen Grenzgasse und Kauergasse stadtauswärts während der Bauarbeiten gesperrt. Die Umleitung führt in diesem Bereich über Oesterleingasse, Viktoriagasse, Jurekgasse und Rustengasse zurück auf die Mariahilfer Straße.

Krte zu Äußere Mariahilfer Straße Umgestaltung
Mobag
Die Umgestaltung verläuft in mehreren Abschnitten, der erste wurde bereits fertiggestellt

Fertigstellung im Sommer 2027

Nach Abschluss der Arbeiten wird zudem die Clementinengasse zur Sackgasse umgestaltet. Sie soll zu einer begrünten Sackgasse werden. Geplant sind unter anderem zwei neue Bäume, ein Wasserspiel, Trinkhydranten sowie Sitzgelegenheiten. Auch die Aufenthaltsqualität entlang der Äußeren Mariahilfer Straße soll insgesamt steigen, unter anderem durch zusätzliche Sitzgelegenheiten sowie Kühlungsmaßnahmen wie Nebelstelen und Wasserspiele. Die Bauarbeiten sollen bis Sommer 2027 abgeschlossen sein.

In einem weiteren Schritt ist bereits die Verlängerung bis zur Schloßallee vorgesehen. Der Umgestaltung der Äußeren Mariahilfer Straße ist eine Befragung der Bevölkerung vorangegangen. Dabei sei eine klimafreundliche Gestaltung häufig genannt worden. Die Straßenbahn behält allerdings ihren eigenen Gleiskörper.