Die S-Bahn-Stammstrecke wird renoviert
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Verkehr

Ohne S-Bahn zum Donauinselfest

Ein eher unglückliches Zusammentreffen des Donauinselfests mit dem Beginn der Bauarbeiten auf der S-Bahn-Stammstrecke hat für Aufregung gesorgt. Nun liegt ein Verkehrskonzept vor, mit dem die Anreise zum Donauinselfest trotzdem gelingen soll.

Die Veranstalter des Donauinselfests, das heuer von 3. bis 5. Juli stattfindet, appellieren schon traditionell dazu, mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf die Insel zu fahren. Doch am Samstag des Donauinselfests wird auch die S-Bahn-Stammstrecke komplett gesperrt – Große „Öffi“-Sperren im Sommer. Wiener Linien und ÖBB schnürten nun gemeinsam mit den Veranstaltern ein Verkehrskonzept, das Chaos bei der An- und Abreise verhindern soll.

Die wichtigsten Eckpunkte

Für die Anreise zum Donauinselfest und für die Abreise von der Donauinsel werden spezielle Maßnahmen ergriffen. Diese reichen von verdichteten Intervallen bis hin zu gestaffelten Schlusszeiten auf den verschiedenen Bühnen. Zunächst die Details zur Anreise:

  • U6, S45 und Straßenbahnlinie 31 fahren in dichteren Intervallen
  • Durch die Taktverdichtung der S45 gibt es zusätzliche Kapazitäten am Verkehrsknoten Heiligenstadt (Anschluss U4)
  • Schienenersatzverkehr ab Floridsdorf sowie an der Haltestelle Wien Handelskai, am Wochenende rund um die Uhr
  • Der Anreisebereich Handelskai bleibt damit durchgehend gut erreichbar

Auch bei der Abreise wird auf bewährte Maßnahmen zurückgegriffen. Die Endzeiten der Bühnen werden wie jedes Jahr gemeinsam mit Wiener Linien und ÖBB gestaffelt abgestimmt, um Besucherströme zu entzerren. Vor Ort sorgen Durchsagen, LED-Walls und Wegleitsysteme für Orientierung.