Zu den Leihgaben gehören Klimts Landschaftsgemälde „Italienische Gartenlandschaft“ (1913) und „Landschaft mit Bergkuppe“ (1916), die im Klimt-Raum auf Ebene 4 des Museums gezeigt werden. Auf Ebene 3 trifft man in den Richard Gerstl gewidmeten Räumen auf das 1908 entstandene „Gruppenbild mit Schönberg“. Die vierte der neuen Leihgaben ist Schieles 1909 geschaffenes, noch von Klimt beeinflusstes „Porträt des Malers Hans Massmann“.
Nun 22 Klimt-Werke im Leopold Museum zu sehen
Die 1998 gegründete Stiftung Sammlung Kamm verfügt über die größte Kunstsammlung Europas zur Wiener Moderne außerhalb Österreichs. Aktuell umfasst die Sammlung über 400 Objekte, darunter Werke von Klimt, Gerstl, Oskar Kokoschka, Schiele, Herbert Boeckl, Josef Hoffmann und Fritz Wotruba sowie Werke der europäischen Avantgarde.
„Wir danken der Stiftung Sammlung Kamm für die hochkarätigen Leihgaben, die Ausdruck der langjährigen engen Kooperation unserer beiden Stiftungen sind“, so Hans-Peter Wipplinger, Direktor des Leopold Museums. „Aktuell ist das Museum in der glücklichen Lage – mit den beiden Leihgaben der Sammlung Kamm – insgesamt 22 bedeutende Werke von Gustav Klimt und somit eine der international größten permanenten Klimt-Gemälde-Präsentationen zeigen zu können.“