Laut Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) sind heuer österreichweit bereits 28 Menschen bei Badeunfällen ums Leben gekommen, fünf davon in Wien. Die Relevanz der Initiative der Samariterbund-Wasserrettung lässt sich auch vor dem Hintergrund dieser Zahlen beurteilen. Auffällig ist: Alle Todesopfer waren laut KFV männlich und zwischen 24 und 49 Jahre alt.
Droht ein Mensch zu ertrinken, zählt jede Sekunde. Wissen darüber, wie man sich am besten in so einer Situation verhält, kann Leben retten. Die Samariterbund-Wasserrettung zeigt daher im Rahmen der Aktionswoche Rettungsszenarien, führt Reanimationsübungen vor und erklärt, wie ihre Ausrüstung funktioniert. Besucherinnen und Besucher können auch selbst Techniken des Rettungsschwimmens ausprobieren.
Vielfältiges Programm in Wiener Freibädern
Die Aktionswoche startet mit Veranstaltungen in Niederösterreich und Salzburg. In Wien findet sie am nächsten Wochenende an mehreren Standorten statt: Am Samstag, 25. Juli, im Laaerbergbad, im Gänsehäufel und im Hietzinger Bad; am Sonntag, 26. Juli, auf der Donauinsel, auf Höhe der Reichsbrücke.
Am Samstag stehen dabei neben umfangreicher Information zum Thema Badesicherheit auch praktische Übungen zu Reanimationen und Rettungsschwimmtechniken auf dem Programm, ebenso sind Vorführungen von Rettungsaktionen und die Besichtigung eines Rettungsautos geplant.
Finale mit Leistungsschau auf der Donauinsel
Zum Abschluss der Aktionswoche anlässlich des „Tags gegen das Ertrinken“ präsentiert die Samariterbund-Wasserrettung am 26. Juli auf der Donauinsel auf Höhe der Reichsbrücke am Donauufer ihr Einsatzgerät. Von 10.00 bis 17.00 Uhr finden Rettungsübungen und Publikumsfahrten mit dem Rettungsboot statt.