Der Bub wurde laut Polizei am Kopf verletzt. Die Frau habe der 40-Jährige geschlagen und getreten, berichtete ein Polizeisprecher der APA am Freitag. Sie wurde mit einer blutenden Kopfwunde ins Spital gebracht.
Auch die zweijährige Tochter soll bei dem Vorfall in der Kürschnergasse zu Boden gestoßen worden sein, blieb nach ersten Erkenntnissen aber unverletzt. Der russische Staatsbürger steht zudem im Verdacht, das Auto der Frau beschädigt, ihr Mobiltelefon zerstört und ihren Führerschein an sich genommen zu haben. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Tatverdächtigen verlief bisher ohne Erfolg.
40-Jähriger polizeilich bekannt
Der Verdächtige war bereits einschlägig polizeibekannt, berichtete der Polizeisprecher der APA. Gegen ihn sei bereits in der Vergangenheit einmal ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen worden.
Hilfsangebote
Die Frauen-Helpline gegen Gewalt 0800/222-555 steht rund um die Uhr, mehrsprachig, anonym und kostenlos allen Frauen, Angehörigen und Interessierten zur Verfügung: beim Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF).
Die Wiener Polizei ist Ansprechpartner für Personen, die Gewalt wahrnehmen oder selbst Opfer von Gewalt sind. Der Polizei-Notruf ist unter der Nummer 133 jederzeit erreichbar. Die Kriminalprävention des Landeskriminalamt Wiens bietet darüber hinaus persönliche Beratungen unter der Hotline 0800/216346 an.
Weitere Anlaufstellen für Gewaltopfer: Gewaltschutzzentrum Wien 01/585-32-88; 24-Stunden Frauennotruf der Stadt Wien: 01-71719 – Wiener Frauenhaus-Notruf 057722 – Österreichische Gewaltschutzzentren: 0800/700-217); Onlineberatung HelpChat „Halt der Gewalt“(tägl. 18-22 Uhr und jeden Fr. von 9-23 Uhr).