Neben dem Bus prasselt das Wasser herunter
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Wetter

U-Bahn und Kino: 250 Einsätze nach Starkregen

Der heftige Regen am Freitag hat die Wiener Berufsfeuerwehr auf Trab gehalten. 250 Einsätze verzeichnete sie. Neben überfluteten Straßen, Unterführungen und U-Bahn-Stationen drang Wasser etwa auch ins Apollo-Kino ein.

Aus Straßen wurden Sturzbäche, Fußgängerinnen und Fußgänger wateten durch Wasser, Autos sorgten für große Wellen. Teilweise mussten Unterführungen gesperrt werden. Die Feuerwehr rückte insgesamt rund 250mal, in der Regel ging es um kleinere Wassereintritte. Die meisten Einsätze wegen des Starkregens gab es vor allem im Süden und im Westen Wiens.

Apollo und Albertina betroffen

Mehrere Menschen zeigten am Freitag in Videos auf Sozialen Plattformen knöchelhohes Wasser. Mit mehr als 45 Liter pro Quadratmeter hat es in nur einer Stunde stellenweise so viel geregnet wie bisher im Juni und Juli zusammen. Davon betroffen waren Straßen und Bahnstationen wie der Bahnhof Heiligenstadt. Auch in Keller und Wohnungen regnete es hinein.

Im Apollo-Kino tropfte es in einige Säle, Filme mussten vorzeitig abgebrochen werden. Auch am Samstag muss noch ein Saal gesperrt bleiben.

Erneut war auch die Albertina Opfer eines Lecks – im Gegensatz zu 2009 ist man diesmal aber glimpflich davongekommen. Detektoren am Dach schlugen rechtzeitig Alarm, mehrere Kunstwerke im Eingangsbereich werden vorsorglich abgehängt.

Einschränkungen bei zwei Bim-Linien

Bei den Wiener Linien waren vor allem Stationen im 19. Bezirk betroffen – besonders Bereiche rund um die Unterführungen, etwa bei der Mooslackengasse.

Der U-Bahn-Betrieb konnte aufrechterhalten werden, auch Straßenbahnen und Busse waren laut Wiener Linien weitgehend unterwegs. Einschränkungen gab es auf den Linien 37 und 38 durch einen umgestürzten Baum sowie überflutete Straßen.

Starkregen schickte Feuerwehr in Dauereinsatz

Der heftige Regen am Freitag hat die Wiener Berufsfeuerwehr auf Trab gehalten. 250 Einsätze verzeichnete sie. Neben überfluteten Straßen, Unterführungen und U-Bahn-Stationen drang Wasser etwa auch ins Apollo-Kino ein.

Man sei aber auf solche Wetterereignisse vorbereitet, heißt es weiter: „Für Starkregenereignisse stehen unter anderem rund 600 Pumpen bereit, um Stationen und Anlagen rasch trockenzulegen. Je nach Lage werden einzelne betroffene Bereiche umfahren, Linien umgeleitet oder kurzgeführt, Strecken gesichert und bei Bedarf auch die Stromversorgung einzelner Abschnitte abgeschaltet“, so die Stellungnahme der Verkehrsbetriebe. Denn Sicherheit für die Fahrgäste habe allerhöchste Priorität.