In der Kinderstadt „Wienopolis“ gibt es unter anderem ein Arbeitsamt, ein Ausbildungszentrum, Geschäfte, eine Bühne und sogar eine eigene Währung: Holli Cent. Dieses Geld kann in der Kinderstadt verdient werden – und dann können in den dortigen Geschäften etwa Snacks und Getränke damit eingekauft werden.
Auch eine Kinderstadtregierung wird gewählt. Die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister und die Stadträtinnen und Stadträte entscheiden dann gemeinsam über die Gesetze und Regeln für „Wienopolis“. Alle Kinder können zur Wahl gehen oder selbst für ein Amt kandidieren. Außerdem können sie verschiedene Berufe ausprobieren – etwa das Berichten für eine Zeitung oder eine Fernsehsendung.
Veranstaltungshinweis
Wienopolis – die Kinderstadt im Wiener Rathaus,
24. bis 28. August 2026,
10.00 bis 17.00 Uhr,
Eintritt frei, keine Anmeldung
Erwachsene brauchen „Visum“
Auch echte Politikerinnen und Politiker besuchen die Kinderstadt und stellen sich dabei den Fragen der Kinder. Organisiert wird die „Wienopolis“-Woche im Rahmen des WIENXTRA-Ferienspiels. Erwachsene Begleitpersonen erhalten bei der Rathauswache nur ein „Besucher-Visum“ für die Kinderstadt, das 30 Minuten gültig ist – anschließend müssen sie wieder in die Erwachsenen-Zone zurückkehren.
Auch Kinder die jünger als acht Jahre und älter als 13 Jahre alt sind, dürfen die Kinderstadt nur zeitlich begrenzt mit einem „Visum“ besuchen. Für jüngere Geschwister gibt es zweimal pro Tag eine Kasperlvorführung im Wappensaal des Rathauses.