Der Rundgang führt über die vier Terrassen des Gartens zu unterschiedlichen Licht- und Klangkunstwerken von österreichischen und internationalen Künstlern und Künstlerinnen. Seit 2015 ist die Ausstellung „Klanglicht im Park – The Sound of Light“ in Graz zu sehen, nun auch in Wien.
Klanglicht im Park mit Michael Niavarani
In „Wien heute“ klärt sich, warum der Kabarettist und Theatermacher Michael Niavarani ein Werwolf sein könnte. Das Ganze hat mit einer neuen Ausstellung zu tun, die in den Schwarzenberg-Garten locken will, ab Freitag:
Sieben-Meter-Mond im Park
Begleitet wird das Publikum von Hilde Dalik, die via Audioguide durch den Park führt. Kuratiert wurde die Ausstellung von Birgit Lill-Schnabl, wie auch die gleichartigen Lichtinstallationen in Graz. Das Ziel sei, „mitten in der Stadt einen Rückzugsort“ zu schaffen, so Georg Hoanzl, Initiator und Eigentümer von „Theater im Park“, im Gespräch mit ORF Wien.
Michael Niavarani, ebenfalls Eigentümer von „Theater im Park“, hebt die Lichtinstallation „Museum of the Moon“ als seine „absoluten Favoriten“ hervor. „Der kommt ja auch im Sommernachtstraum vor, wo der Mond schon schön scheint“, so Niavarani. Die Skulptur des Briten Luke Jerram zeigt einen hell leuchtenden Mond mit sieben Metern Durchmesser. NASA-Aufnahmen machen darauf Krater und Berge des Mondes sichtbar.
Tierfiguren aus Draht
Außerdem gibt es kleine Tierfiguren aus Draht zu sehen, die sich über den ganzen Garten verteilen. Die Skulpturen reichen von Haus- bis Wildtieren, darunter Hühner, Füchse und ein Löwe. Entworfen wurden sie von der Architektin Katja Paternoster. Sie möchte aufzeigen, wie vielfältig die Tierwelt ist und wie Tiere gerade in Städten oft übersehen werden.
Veranstaltungshinweis
Klanglicht im Park, 23. Oktober 2026 bis 10. Jänner 2027, Schwarzenberggarten, 1030 Wien, montags bis samstags von 13.00 bis 19.00 Uhr
Eine der letzten Installationen am Rundgang ist die der Wiener Künstlerin Miriam Hamann. Ihr rundes, neonleuchtendes Kunstwerk „Terre Roulante“, Deutsch für rollende Erde, wurde von dem Mathematiker Sebastien Leclerc inspiriert. Eine seiner astronomischen Zeichnungen dient als Vorlage. Dadurch möchte Hamann Wissenschaft und Kunst verbinden.