Ein großer Mond in der Klanglicht-im-Park-Ausstellung
Luke Jerram
Luke Jerram
Festival

Klanglicht-Premiere in Wien

Die Lichtinstallationen „Klanglicht im Park“ finden heuer zum ersten Mal in Wien statt, ab Freitag im Schwarzenberggarten beim Schloss Belvedere. Zu sehen sind eine große Mondskulptur sowie Tiere aus Draht.

Der Rundgang führt über die vier Terrassen des Gartens zu unterschiedlichen Licht- und Klangkunstwerken von österreichischen und internationalen Künstlern und Künstlerinnen. Seit 2015 ist die Ausstellung „Klanglicht im Park – The Sound of Light“ in Graz zu sehen, nun auch in Wien.

Klanglicht im Park mit Michael Niavarani

In „Wien heute“ klärt sich, warum der Kabarettist und Theatermacher Michael Niavarani ein Werwolf sein könnte. Das Ganze hat mit einer neuen Ausstellung zu tun, die in den Schwarzenberg-Garten locken will, ab Freitag:

Sieben-Meter-Mond im Park

Begleitet wird das Publikum von Hilde Dalik, die via Audioguide durch den Park führt. Kuratiert wurde die Ausstellung von Birgit Lill-Schnabl, wie auch die gleichartigen Lichtinstallationen in Graz. Das Ziel sei, „mitten in der Stadt einen Rückzugsort“ zu schaffen, so Georg Hoanzl, Initiator und Eigentümer von „Theater im Park“, im Gespräch mit ORF Wien.

Michael Niavarani, ebenfalls Eigentümer von „Theater im Park“, hebt die Lichtinstallation „Museum of the Moon“ als seine „absoluten Favoriten“ hervor. „Der kommt ja auch im Sommernachtstraum vor, wo der Mond schon schön scheint“, so Niavarani. Die Skulptur des Briten Luke Jerram zeigt einen hell leuchtenden Mond mit sieben Metern Durchmesser. NASA-Aufnahmen machen darauf Krater und Berge des Mondes sichtbar.

Fotostrecke mit 5 Bildern

Lichterkunstwerk in der Klanglicht-im-Park-Ausstellung
Bart Ensing
Eine Lichtinstallation von Bart Ensing „Nature Art“
Lichterkunstwerk in der Klanglicht-im-Park-Ausstellung
Luke Goodlife
„Flora“ von dem Künstler Philipp Artus ist eine interaktive Skulptur, die das Publikum via Touchpad steuern kann
Ein großes, leuchtendes Kunstwerk in der Klanglicht-im-Park-Ausstellung
Pascal Riesinger
„Terre Roulante“ von der Künstlerin Miriam Hamann
Lichterkunstwerk in der Klanglicht-im-Park-Ausstellung
Luke Goodlife
Philipp Artus stellt in seinen Kunstwerken die Natur und ihre Wandelbarkeit dar
Lichtinstallation in der Klanglicht-im-Park-Ausstellung
Bart Ensing
Bart Ensing spannt Drähte zwischen dem Baum und dem Boden, wodurch ein neuer Raum entsteht

Tierfiguren aus Draht

Außerdem gibt es kleine Tierfiguren aus Draht zu sehen, die sich über den ganzen Garten verteilen. Die Skulpturen reichen von Haus- bis Wildtieren, darunter Hühner, Füchse und ein Löwe. Entworfen wurden sie von der Architektin Katja Paternoster. Sie möchte aufzeigen, wie vielfältig die Tierwelt ist und wie Tiere gerade in Städten oft übersehen werden.

Veranstaltungshinweis

Klanglicht im Park, 23. Oktober 2026 bis 10. Jänner 2027, Schwarzenberggarten, 1030 Wien, montags bis samstags von 13.00 bis 19.00 Uhr

Eine der letzten Installationen am Rundgang ist die der Wiener Künstlerin Miriam Hamann. Ihr rundes, neonleuchtendes Kunstwerk „Terre Roulante“, Deutsch für rollende Erde, wurde von dem Mathematiker Sebastien Leclerc inspiriert. Eine seiner astronomischen Zeichnungen dient als Vorlage. Dadurch möchte Hamann Wissenschaft und Kunst verbinden.