Die Stadt Wien wollte das Areal im Zuge der Neugestaltung großflächig überdachen, dagegen bildete sich eine breite Front von Bürgerinitiativen, Opposition, Experten und Expertinnen und prominenten Persönlichkeiten. Durch den Druck der Öffentlichkeit und ein Bürgerbeteiligungsverfahren wurde der Plan geändert, die ursprüngliche „Groß-Halle“ verworfen.
Man einigte sich auf den Naschpark (Grünraum) und einen wesentlich kleineren Marktraum, östlich der Kettenbrückengasse. Für die Verantwortlichen ist dieser Marktraum ein attraktives Entrée zum Naschmarkt, mit einem breiten Angebot an regionalen und saisonalen Produkten. Experten und Architekten kritisieren am Marktraum vor allem die städtebauliche Rücksichtslosigkeit gegenüber dem historischen Ensemble und die ästhetische Gestaltung des Bauwerks.
Ernst A. Grandits begleitete diese Stadtentwicklung über fünf Jahre.