Was will der Künstler, die Künstlerin mit seinem bzw. ihrem Schaffen sagen – welche Botschaften sind versteckt und wie steht das Werk in Zusammenhang mit der Zeit, in der es entstanden ist: In der „Wien heute“-Serie ab 29. März soll man mehr über diese Bedeutung erfahren.
Die gezeigte Auswahl in acht Teilen stellt Werke vom 14. bis zum 20. Jahrhundert in den Mittelpunkt: hauptsächlich Ölgemälde, aber nicht nur. „Echt Kunst“, eine Reise durch die Geschichte, nicht nur der Malerei, sondern auch Wiens.
Das Weltgerichts-Triptychon des Hieronymus Bosch
Ein Teufel im Ei, Kröten die aus der Hölle kommen und die Vertreibung aus dem Paradies. Das Weltgerichts-Triptychon des Hieronymus Bosch ist ein Meisterwerk der Kunst. Bis heute gibt es Rätsel auf. In der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste am Schillerplatz in der Innenstadt ist das rund 500 Jahre alte Bild zu sehen.
Bernardo Bellotto „Wien, vom Belvedere aus gesehen“
Wer sich mit dem Heumarktprojekt und dessen Höhe beschäftigt, der kommt am sogenannten Canaletto-Blick nicht vorbei. Jener Blick auf die Wiener Innenstadt vom Oberen Schloss Belvedere aus, der vom venezianischen Künstler Bernardo Bellotto populär gemacht wurde. Maria Theresia soll den Auftrag gegeben haben. Wien, eine aufstrebende, friedliche Stadt, zu malen. Bernardo Bellotto, der sich oft nach seinem berühmten Onkel – ebenfalls Canaletto – nannte, bekam den Zuschlag.
Bernardo Bellotto „Wien, vom Belvedere aus gesehen“
Wer sich mit dem Heumarktprojekt und dessen Höhe beschäftigt, der kommt am sogenannten Canaletto-Blick nicht vorbei. Jener Blick auf die Wiener Innenstadt vom Oberen Schloss Belvedere aus, der vom venezianischen Künstler Bernardo Bellotto populär gemacht wurde.
Egon Schiele „Die Eremiten“
Zwei in sich zusammenfallende Männer – der eine auf den anderen gestützt – in dunklen Farben. Der eine trägt Züge von Egon Schiele selbst. „Die Eremiten“ ist im Leopold Museum zu sehen. Dass das Bild beim Sammler Rudolf Leopold ist, geht auf einen Vorschlag seiner Mutter während seines Medizinstudiums zurück.
Egon Schiele „Die Eremiten“
Zwei in sich zusammenfallende Männer – der eine auf den anderen gestützt – in dunklen Farben. Der eine trägt Züge von Egon Schiele selbst. „Die Eremiten“ ist im Leopold Museum zu sehen. Dass das Bild beim Sammler Rudolf Leopold ist, geht auf einen Vorschlag seiner Mutter während seines Medizinstudiums zurück.
Paul DelVaux „Landschaft mit Laternen“
Traum oder negative Vorsehung: Paul DelVaux’ Werk „Landschaft mit Laternen“ ist anziehend. Die Albertina zeigt das Bild aus der Sammlung Batliner im zweiten Stock des Hauses. Es geht wie in vielen seiner Werke um das Verhältnis zwischen Diesseits und Jenseits.
Dom Museum Wien – Porträt Herzog Rudolfs IV.
Wir gehen einem Bild aus dem 14. Jahrhundert auf den Grund: es zeigt Rudolf den Stifter. Zu sehen ist das Porträt Herzog Rudolfs IV. im Dommuseum am Stephansplatz und es ist von unschätzbarem Wert. Rudolf IV. starb sehr jung – wenige Monate vor seinem 26 Geburtstag.
Tina Blau „Frühling im Prater“
Der „Kuss“ von Gustav Klimt ist weltberühmt. Gleich nebenan, im selben Stockwerk im Oberen Belvedere, hängt ein weit weniger bekanntes Bild, das selbst durchaus beachtlich ist. Geschaffen hat es eine Wiener Künstlerin Ende des 19. Jahrhunderts.
Gustav Klimt „Bildnis Emilie Flöge“
Rund 204 Millionen Euro hat ein Sammler im Vorjahr für ein Bild von Gustav Klimt ausgegeben. Im Wien Museum am Karlsplatz hängen gleich mehrere Klimt-Werke. Eines davon ist das Bildnis Emilie Flöge, ein Bildnis, mit dem sie selbst offenbar wenig zufrieden war.
Johannes Benk „Charles-Darwin-Fries“
Um Affen im Naturhistorischen Museum geht es in dieser Folge. Allerdings nicht um solche in Vitrinen, sondern um aus Stein gehauene. Zu finden ist das Fries in der Kuppel des Museums, geschaffen vom Bildhauer Johannes Benk