Katarina Posch
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Wien heute

Lebensmut trotz Locked-In-Syndrom

Das Locked-in-Syndrom gilt als eine der schwersten Folgen von Hirnschädigungen. Betroffene sind bei Bewusstsein, können aber kaum sprechen oder sich bewegen. In Wien lebt die Designhistorikerin Katarina Posch mit der Diagnose. Sie kommuniziert per Augensteuerung und Sprachcomputer und hält Vorträge.

Im Locked-in-Syndrom bleibt das Bewusstsein erhalten, doch der Körper gehorcht kaum. Betroffene können oft nur die Augen bewegen. Katarina Posch tritt bei Vorträgen gemeinsam mit einer Psychotherapeutin auf. In Interviews spricht sie mit einer geklonten KI-Stimme. Sie erzeugt die Worte durch Augenbewegungen.

Lebensmut trotz Locked-In-Syndrom

Eingesperrt sein im eigenen Kör-per, bei vollem Bewusstsein, ohne sich bewegen oder sprechen zu können. Das ist das Locked- in-Syndrom. Eine Frau in Wien, die davon betroffen war, hat sich zurückgekämpft ins Leben. Mittels Sprachcomputer hält sie sogar Vorträge.

„Ich genieße das Jetzt, hege meine positiven Erfahrungen und freue mich auf die Zukunft, egal was sie bringt. Nur schlechter soll es nicht werden“, Katarina Posch, Patientin mit Locked-in-Syndrom. Vor ihrer Erkrankung arbeitete sie als Universitätsprofessorin für Designgeschichte in New York. Dann veränderte ein Hirnstamminfarkt nach einer Tumoroperation ihr Leben. Heute lebt Katarina Posch im Haus der Barmherzigkeit in Ottakring. Dort erhält sie Pflege und therapeutische Begleitung.