In der mehrteiligen Serie „Do schau her!“ entdecken die ORF-Wien-Redakteure Lisa Veits und Florian Kobler 20 architektonische Highlights, die überraschen, polarisieren – oder oft einfach übersehen werden. Die Palette ist bunt: Von der monumentalen Rossauer Kaserne über die expressive Wotrubakirche bis zum historischen Amalienbad: Die Stadt ist eine Bühne – und Architektur erzählt ihre Geschichten.
Sendungshinweis:
„Wien heute“, ab 21. Juli, Montag bis Freitag, 19.00 Uhr, ORF 2.
Urania
Urania ist in der griechischen Mythologie die Muse der Sternkunde. Bei uns im ersten Bezirk am Donaukanal ist sie ein historisch berühmtes Volksbildungshaus. Auch Kasperl und Pezi sind dort zu Hause, genauso wie ein Kino und die Wiener Volkshochschule.
Besuch in der Wiener Urania
Urania ist in der griechischen Mythologie die Muse der Sternkunde. Bei uns in Wien im ersten Bezirk am Donaukanal ist sie ein historisch berühmtes Volksbildungshaus. Auch Kasperl und Pezi sind dort zu Hause, genauso wie ein Kino und die Wiener Volkshochschule.
Postsparkasse
Die Postsparkasse in der Wiener Innenstadt ist weit mehr als nur ein historisches Gebäude – sie ist ein architektonisches Meisterwerk des Jugendstils. Entworfen vom berühmten Architekten Otto Wagner, zählt sie heute zu den bedeutendsten Bauwerken ihrer Zeit. Einst ein Ort des Geldverkehrs, ist sie heute ein Denkmal mit einzigartigem Flair.
Renovierte Postsparkasse bewahrt Wagners Vision
Arbeitslosenquote bleibt hoch | Seestadt: Party-Lärm im Visier der Security | Altkleidercontainer: Mehr Leerungen gegen Diebstahl | E-Kanalreiniger spart 10.000 Liter Wasser am Tag | Kundgebung fordert Ende des Gaza-Kriegs | Meldungen | Renovierte Postsparkasse bewahrt Wagners Vision
Rossauer Kaserne
Ein Hochsicherheitstrakt, heute Sitz des Verteidigungsministeriums – das ist die Rossauer Kaserne am Alsergrund. Hinter ihren Mauern verbergen sich zahlreiche spannende Geschichten aus der Kaiserzeit. Sogar eine lange vergessene Kapelle gehört dazu.
Architektursommer: Rossauer Kaserne
Festnahme nach Messerstich auf Yppenplatz | OGH-Urteil zu Mieten sorgt für Enttäuschung | Zehn Jahre Begegnungszone Mariahilfer Straße | UV-Gefahr für die Augen steigt | Sport im Studio | Meldungen | Architektursommer: Rossauer Kaserne | Wiener Startup stickt kreativ
Wotrubakirche
Die Wotrubakirche schaut aus wie hingewürfelt – 135 Betonblöcke auf einer Wiese in Liesing. Die Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit, kurz: die Wotrubakirche, ist ein Ort, der sich jeder Konvention entzieht. Fritz Wotruba, der die Kirche entworfen hat, war Bildhauer und kein Architekt. Er wollte eine Skulptur errichten, die begehbar wird.
Architektursommer: Wotrubakirche polarisiert seit Bestehen
Die Wotrubakirche schaut aus wie hingewürfelt – 135 Betonblöcke auf einer Wiese in Liesing. Die Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit, kurz: die Wotrubakirche, ist ein Ort, der sich jeder Konvention entzieht. Fritz Wotruba, der die Kirche entworfen hat, war Bildhauer und kein Architekt. Er wollte eine Skulptur errichten, die begehbar wird.
Schulcampus Gersthof
Vom Krankenhaus zum Bildungscampus – was in Gersthof entstanden ist, passt ideal in unseren „Wien heute“-Architektursommer. Das denkmalgeschützte ehemalige Krankenhaus ist saniert und für seine neue Funktion umgebaut worden. Dazu gehören auch zwei Sporthallen und eine Parkanlage.
Architektursommer: Eröffnung des Bildungscampus Gersthof
Vom Krankenhaus zum Bildungscampus – was in Gersthof entstanden ist, passt ideal in unseren „Wien heute“-Architektursommer. Das denkmalgeschützte ehemalige Krankenhaus ist saniert und für seine neue Funktion umgebaut worden. Dazu gehören auch zwei Sporthallen und eine Parkanlage.
MUMOK
Im kommenden Jahr feiert das MuseumsQuartier sein 25-jähriges Jubiläum. Architektonisch hat es rund um das Kunstareal im siebten Bezirk immer Diskussionen gegeben – etwa um den schlussendlich verhinderten Leseturm. Nach wie vor zu den darin auffälligsten und wohl am meisten diskutierten Gebäuden zählt mit seiner monolithischen, dunklen Gestalt das Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig (MUMOK).
Mumok zeigt lebendige Kunst mit harter Fassade
Im kommenden Jahr feiert das MuseumsQuartier sein 25-jähriges Jubiläum. Architektonisch hat es rund um das Kunstareal im siebten Bezirk immer Diskussionen gegeben – etwa um den schlussendlich verhinderten Leseturm. Nach wie vor zu den darin auffälligsten und wohl am meisten diskutierten Gebäuden zählt mit seiner monolithischen, dunklen Gestalt das Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig (MUMOK).
Amalienbad
In Favoriten steht eines der ältesten und beeindruckendsten Bäder Wiens – das Amalienbad. Eröffnet 1926, gebaut im Geist des Roten Wien, geprägt von Geschichte, Architektur und Veränderung.
Das Amalienbad und seine Geschichte
In Favoriten steht eines der ältesten und beeindruckendsten Bäder Wiens – das Amalienbad. Eröffnet 1926, gebaut im Geist des Roten Wien, geprägt von Geschichte, Architektur und Veränderung.
Villa Rezek
Versteckt zwischen Gärten in Währing steht ein vergessenes Meisterwerk der Wiener Moderne: die Villa Rezek in der Wilbrandtgasse 37. Gebaut für ein jüdisches Ärztepaar, mit Licht, Luft und modernster Technik – bis die Nationalsozialisten das Leben der Bewohnerinnen und Bewohner und den Glanz des Hauses brutal auslöschten. Jahrzehntelang verfiel die Villa – bis ein Architekt sie Stück für Stück zurück ins Licht holte.
Architektursommer: Wiener Moderne der Villa Rezek
Versteckt zwischen Gärten in Währing steht ein vergessenes Meisterwerk der Wiener Moderne: die Villa Rezek.
Rüdigerhof
Eine regelrechte Lokalinstitution ist der Rüdigerhof in der Hamburgerstaße 20 im fünften Bezirk, benannt nach dem Feldmarschall Ernst Rüdiger von Starhemberg. Das Cafe hat einen beliebten Gastgarten, prominente Stammgäste und zwei Pinguine. Der Rüdigerhof befindet sich in einem Jugendstil-Wohnhaus, das 1902 von Architekt Oskar Mamorek – einem Schüler von Otto Wagners – erbaut worden ist.
Architektursommer: Der Rüdigerhof
Der Rüdigerhof befindet sich in einem Jugendstil-Wohnhaus, das 1902 von Architekt Oskar Mamorek – einem Schüler von Otto Wagners – erbaut worden ist.
ÖAMTC-Hauptquartier
Viele Wienerinnen und Wiener fahren täglich auf der Süd-Ost-Tangente daran vorbei: Das ÖAMTC-Hauptquartier in Erdberg wurde 2017 offiziell eröffnet. Mit seinem futuristischen Design soll es ein Zeichen für Mobilität darstellen – so die Idee der Architekten. Und das Highlight am Dach ist lebenswichtig.
Architektursommer: ÖAMTC in Erdberg
Das ÖAMTC-Hauptquartier in Erdberg wurde 2017 offiziell eröffnet. Mit seinem futuristischen Design soll es ein Zeichen für Mobilität darstellen.
Bundesamtsgebäude Vordere Zollamtsstraße
Das Bundesamtsgebäude in der Vorderen Zollamtsstraße wurden in den 1980er Jahren vom Architekten Peter Czernin entworfen. Sein Konzept: Verwaltung nicht verstecken sondern sichtbar machen. Drei große Oktogone sind durch Gebäude verbunden.
Blick zum Bundesamtsgebäude
Das Bundesamtsgebäude an der Vorderen Zollamtsstraße ist ein Bau, der polarisiert – und geblieben ist. Dort hat unter anderem Vizekanzler Andreas Babler seinen Sitz. Oktogone machen das Gebäude besonders.
Viertel Zwei
Das Viertel Zwei im zweiten Bezirk, direkt neben Prater, Trabrennbahn und WU-Campus, ist ein außergewöhnliches, autofreies Stadtentwicklungsgebiet, ein wachsendes Wohn- und Arbeitsquartier mit architektonischer Vielfalt und einem künstlichen See.
Architektursommer: Viertel Zwei
Das Viertel Zwei im zweiten Bezirk, direkt neben Prater, Trabrennbahn und WU-Campus, ist ein außergewöhnliches, autofreies Stadtentwicklungsgebiet, ein wachsendes Wohn- und Arbeitsquartier mit architektonischer Vielfalt und einem künstlichen See.
Karl-Marx-Hof
Er ist viel mehr als nur ein Wohnbau – er ist Symbol, Denkmal und Zuhause zugleich: Der Karl-Marx-Hof in Heiligenstadt. Fast ein Kilometer lang, errichtet in der Zwischenkriegszeit – und bis heute ein Aushängeschild für sozialen Wohnbau mit Haltung.
Architektursommer: Karl-Marx-Hof
Er ist viel mehr als nur ein Wohnbau – er ist Symbol, Denkmal und Zuhause zugleich: Der Karl-Marx-Hof in Heiligenstadt. Fast ein Kilometer lang, errichtet in der Zwischenkriegszeit – und bis heute ein Aushängeschild für sozialen Wohnbau mit Haltung.
Hotel Daniel
Vom Bürohaus zum Hotel: In unmittelbarer Nähe zum Oberen Belvedere liegt ein Objekt, das vor allem durch seine Dachbedeckung hervorsticht. Denn ein Boot schmiegt sich an das Hotel Daniel.
Architektursommer: Hotel Daniel
Architektursommer: Hotel Daniel
Franz-von-Assisi-Kirche
Viele kennen sie als Mexiko-Kirche, aber eigentlich heisst sie Franz-von-Assisi-Kirche. Sie liegt direkt an der Donau und ihre Geschichte reicht weit über 100 Jahre zurück.
Architektursommer: Franz-von-Assisi-Kirche
Viele kennen sie als Mexiko-Kirche, aber eigentlich heisst sie Franz-von-Assisi-Kirche. Sie liegt direkt an der Donau und ihre Geschichte reicht weit über 100 Jahre zurück.
Müllverbrennungsanlage Spittelau
Die bekannteste und vielleicht schönste Müllverbrennungsanlage Österreichs – wenn es denn sowas geben kann – ist wohl die in der Spittelau. Gestaltet vom berühmten österreichischen Künstler und Umweltaktivisten Friedenreich Hundertwasser.
Architektursommer: Hundertwassers Verbrennungsanlage
Die bekannteste und vielleicht schönste Müllverbrennungsanlage Österreichs – wenn es denn sowas geben kann – ist wohl die in der Spittelau. Gestaltet vom berühmten österreichischen Künstler und Umweltaktivisten Friedenreich Hundertwasser.
Donauturm
Der Donauturm ist das höchste Gebäude Wiens und prägt damit die Skyline. Das beliebte Ausflugsziel bei Touristinnen und Touristen verfügt über eine Rutsche – die höchste Europas.
Architektursommer: Donauturm
Welches Gebäude ist das höchste Österreichs? Es ist in Wien, in einem Park und es prägt die Skyline Wiens. Und es ist vor allem ein beliebtes Ausflugsziel bei Touristinnen und Touristen… sogar eine Rutsche gibt es – die höchste Europas. Es geht natürlich um den Donauturm.
Palais Springer-Rothschild
Es fühlt sich an wie ein Hauch Paris in Wien – und es beginnt schon beim Eintreten. Das Palais Springer-Rothschild ist ein Stadtpalais mit Geschichte und unterschiedlichen Bewohnerinnen und Bewohnern. Und heute? Die Nutzung ist wieder im Wandel – die historische Pracht bleibt – der Rest widmet sich der Zukunft.
Palais Springer-Rothschild: Zwischen Tradition und digitaler Zukunft
Schon beim Eintreten wirkt es wie Paris in Wien.
Umspannwerk Favoriten
Mit fast 95 Jahren ist das denkmalgeschützte Gebäude eines der ältesten Umspannwerke der Wiener Netze, das noch in Betrieb ist. Wegen seiner geheimnisvollen Architektur dient das Umspannwerk immer wieder als Filmkulisse.
Architektursommer: Umspannwerk Favoriten
Hinter dem Hauptbahnhof befindet sich das Umspannwerk Favoriten. Mit fast 95 Jahren ist das denkmalgeschützte Gebäude eines der ältesten Umspannwerke der Wiener Netze, das noch in Betrieb ist. Wegen seiner geheimnisvollen Architektur dient es immer wieder als Filmkulisse.
Gasometer
Die Wiener Gasometer in Simmering, einst Gas-Speicher der Stadt, sind von 1999 bis 2001 umgebaut worden. Aus den stillgelegten denkmalgeschützten Gebäuden ist ein Wohn-, Arbeits- und Freizeitzentrum entstanden. Sichtbar geworden ist die neue Nutzung durch einen Zubau – das sogenannte „Schild“.
Architektursommer: Gasometer
Die Wiener Gasometer in Simmering, einst Gas-Speicher der Stadt, sind von 1999 bis 2001 umgebaut worden. Aus den stillgelegten denkmalgeschützten Gebäuden ist ein Wohn-, Arbeits- und Freizeitzentrum entstanden. Sichtbar geworden ist die neue Nutzung durch einen Zubau – das sogenannte „Schild“.