Die 180 Hektar große Mühltaleralm wird landwirtschaftlich, aber nicht gastronomisch genutzt – es gibt keinen Almausschank.
Jugendliche lernen Almwirtschaft kennen
Schulklassen und Jugendgruppen können hier jedoch die Almwirtschaft hautnah kennenlernen. Die Alm gehört zum Bio-Betrieb Mühltaler in Mauterndorf, der über ein hochmodernes Stallgebäude für seine Kühe und Schweine verfügt. Ende Mai ging es heuer für die Kühe auf die Alm in Tweng, wo sie auf rund 40 Hektar Weideflächen bis Mitte September die Ruhe und die Natur genießen.
Unterstützung von Senner und Sennerin
Um die Tiere auf der Mühltaleralm kümmert sich Sennerin Magdalena aus Oberösterreich, die selbst von einem landwirtschaftlichen Betrieb kommt. Ganz neu ist die Almerfahrung für Senner Udo aus Norddeutschland: Gut 100 Liter Milch verarbeitet er täglich zu Käse, Topfen und Butter.
Immer den Blick nach vorne in die Zukunft richten
Diese Almprodukte werden im zugehörigen Jugendhotel in Mauterndorf den Gästen serviert und auch zum Verkauf angeboten. Die Molke wird an die Schweine am Hof verfüttert. „Was dann noch an Milch übrig bleibt, liefern wir an die Salzburg Milch“, sagt Hubert Mauser, der bedacht darauf ist, die Almwirtschaft nachhaltig zu betreiben. „Unser Ziel ist es, dass meine Frau und ich hier in der Pension die Arbeit zu zweit bewerkstelligen können.“
Wanderungen
Die Mühltaleralm erreicht man über die Forststraße von der Gemeinde Tweng aus nach gut fünf Kilometern. Auch zwei parallele Wandersteige führen entlang des Lantschfeldbaches direkt zur Alm. Auf der Mühltaleralm gibt es KEINEN Ausschank – weitere fünf Kilometer taleinwärts gibt es jedoch auch Almen mit Einkehrmöglichkeiten.