Auf 1.450 Metern liegt die Wildalm bei Jochberg und Patrick Goller aus Stuhlfelden im Pinzgau hat hier alle Hände voll zu tun. Denn auf dem rund 120 Hektar großen Almgebiet verbringen mehr als 100 Tiere den Almsommer.
30 Milchkühe, 70 Stück Jungvieh, 13 Noriker Pferde und 40 Tauernschecken Ziegen gilt es zu betreuen. Außerdem ist die Wildalm ein beliebtes Ausflugsziel und die Wanderer wollen bewirtet werden.
Unterstützung von drei Praktikantinnen
Unterstützung bei all dem bekommt der Senner von drei Praktikantinnen aus der landwirtschaftlichen Fachschule Ursprung, die die Gäste mit selbstgemachten Schmankerln verköstigen. Anna, Karoline und Lena kümmern sich vor allem um das Kulinarische auf der Wildalm. Sie kredenzen den Besuchern sämtliche Almjausen – köstliche Kuchen und das Brot werden auf der Alm frisch gebacken.
An den Wochenenden wird der leidenschaftliche Almbauer von seiner gesamten Familie unterstützt. Mama Elfriede und Oma Maria sind immer da, wenn sie gebraucht werden.
Eindrucksvoller Sintersbach Wasserfall
Die Wanderung auf die Wildalm beginnt am Parkplatz Schradlern in Jochberg. Dort startet die Tour über den Sintersbacher Wasserfall bis zur Wildalm. Entlang des Sintersbacher Grabens erreicht man in ca. einer Stunde das imposante Naturschauspiel – den Sintersbach Wasserfall: Über 85 Meter stürzt das klare Gebirgswasser in die Tiefe und in ein Naturbecken, das zum Erfrischen einlädt.
Rundweg über Wasserfall zur Wildalm
Rund eine Stunde führt die Wanderung dann weiter bergauf bis zur Wildalm. Nach einer Stärkung geht es über Almwiesen und den Drachensteig wieder zurück zum Ausgangspunkt zum Parkplatz Schradlern.