Haben Sie heute schon gekuschelt? Diese Woche gibt es einen guten Grund dazu, denn am 21. Jänner ist Weltkuscheltag. Internationale Studien zeigen immer wieder, dass gemeinsames Kuscheln Stress reduziert, das Immunsystem stärkt und uns emotional stabiler macht.
Kuscheln wirkt dabei nicht nur auf unsere Stimmung, sondern direkt auf unser Nervensystem. ORF-Mentalexperte Manuel Horeth hat dazu drei Tipps für Sie, wie Kuscheln noch besser wirken kann:
Tipp Nr. 1: Die 20-Sekunden-Regel
Viele Menschen umarmen sich zwar häufig, aber meist viel zu kurz. Die Forschung zeigt, dass unser Körper erst nach rund zwanzig Sekunden beginnt, vermehrt Wohlfühl-Hormone auszuschütten. Erst dann setzt echte Geborgenheit und Entspannung ein. Wenn Sie also jemanden umarmen, bleiben Sie bewusst einen Moment länger.
Tipp Nr. 2: Kuscheln ohne Sinn
Kuscheln wirkt am besten, wenn es keinen Zweck erfüllen muss. Kein Reden, kein Lösen von Problemen, sondern einfach gemeinsam still sein und den Moment genießen. Genau dann schaltet das Gehirn in den Entspannungsmodus und Stress wird abgebaut. Oft sind es gerade diese einfachen Momente, die uns innerlich am meisten stärken.
Tipp Nr. 3: Der Kuschel-Abschluss
Kuscheln ist wie gute Musik – wenn man sie plötzlich abdreht, ist der Zauber sofort weg. Also auch der Abschluss von Umarmungen ist wichtig. Wenn wir uns langsam und ohne Hektik lösen, speichert das Gehirn dieses positive Gefühl länger ab. Ein ruhiger Abschluss verlängert somit die Wohlfühl-Wirkung noch lange über den Moment hinaus.