INNSBRUCK,AUSTRIA,30.NOV.25 – BOBSLEIGH – IBSF World Cup, four-man, men. Image shows Jakob Mandlbauer, Dominik Hanschitz, Daiyehan Nichols-Bardi and Daniel Bertschler (AUT). Photo: GEPA pictures/ Marko Vulic
GEPA pictures/ Marko Vulic
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Mentaltipp

Olympia im Kopf

Nun richten sich viele Blicke auf Norditalien zu den Olympischen Winterspielen 2026. Die besten Athleten zeigen dort, was mit bester Vorbereitung, Disziplin und mentaler Stärke möglich ist. Was wir uns abschauen können, und wie wir diesen Spirit für unser eigenes Leben nützen, das verrät ORF-Mentalexperte Manuel Horeth diese Woche.

Der olympische Gedanke gilt nicht nur für Spitzensportler. Auch wir stehen im Alltag immer wieder vor großen Herausforderungen.

Tipp 1: Übung macht den Meister

Studien zeigen, dass wir durch gezielte, regelmäßige Übung unsere Fähigkeiten auf ein sehr hohes Niveau bringen können. Olympiasieger werden nicht über Nacht geboren. Sie investieren Zeit, Geduld und Konsequenz in ihre Vorbereitung. Ganz egal, welches Ziel Sie verfolgen – der olympische Gedanke vom dauerhaften Üben und der guten Vorbereitung zahlt sich langfristig immer aus.

Tipp 2: Lockerheit und Gelassenheit

Olympische Sportler wissen, dass Verkrampfung die Leistung blockiert. Gerade in entscheidenden Momenten ist innere Lockerheit oft der Schlüssel zum Erfolg. Es geht darum, ohne Druck in sich zu vertrauen und locker den richtigen Moment zu nutzen. Gelassenheit ist eine der stärksten mentalen Fähigkeiten, wenn es wirklich darauf ankommt.

Tipp 3: Dabei sein ist alles

Wir müssen nicht immer gewinnen. Die Olympischen Spiele erinnern uns, dass auch der Weg zum Ziel zählt. Das Miteinander, die gemeinsamen Erfahrungen und die Freude an der Bewegung stehen im Mittelpunkt. Wer lernt, nicht nur das Ziel, sondern auch den Weg zu genießen, bleibt mental stärker. Oft ist das Dabei-sein noch wertvoller als ein einzelner Erfolg.

Manuel Horeth
Heimo Spindler
Manuel Horeth