Sebastian Vitzthum
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Radio Salzburg Cafe

Zurück zu den Wurzeln – Sebastian Vitzthum

Er war Profiskiweltmeister, Motorradrennfahrer, Marketingleiter beim ÖSV und ist jetzt wieder dort, wo alles begann. Sebastian Vitzthum aus Unken will die Heutallifte wieder auf Vordermann bringen und dem kleinen Ski- und Wandergebiet eine nachhaltige Zukunft bescheren. Er ist am 15. Februar von 9.00 bis 10.00 Uhr zu Gast im Radio Salzburg Cafe bei Christopher Pöhl.

In den späten 1960er Jahren war sein Vater am Bau der Lifte beteiligt und hat mit dem Heutalerhof ein Hotel eröffnet. Genauso mutig wie damals mutet jetzt das Projekt von Sebastian Vitzthum an. Der 1968 geborene leidenschaftliche Sportler, der mit seinen sechs Geschwistern im Heutal aufgewachsen, will den alten Schlepplift durch einen Sessellift ersetzen und auf Ganzjahresbetrieb umstellen. Das Gesamtkonzept „Zukunft Heutal“ will Skifahren, Wandern, Biken sanft entwickeln und den Menschen die Natur ohne große Einschnitte näherbringen.

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Sebastian Vitzthum
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Sebastian Vitzthum, der Skirennläufer
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Vitzthum will die Heutal-Lifte wieder auf Vordermann bringen
Saalachtal
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Seine Heimat: Das Heutal
Sebastian Vitzthum
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Sebastian Vitzthum engagiert sich heute für die Elektro-Mobilität

Skirennläufer und Motoradrennfahrer

Der umtriebige Pinzgauer hat in seinem Leben vieles gesehen und auf seinem ganz persönlichen Weg mitgenommen. Als überaus talentierter Skirennläufer blieb ihm ein Start in den Weltcup verwehrt und so entschied sich Sebastian Vitzthum mit knapp 20 Jahren seine Sachen zu packen, nach Amerika zu gehen und dort als Profirennläufer sein Glück zu versuchen. Von 1987 bis 1998 gewann er 30 Rennen und wurde 1995 Riesentorlauf Weltmeister auf der Profitour, die mit Parallelrennen und namhaften Läufern große Popularität hatte.

Filzmoos war 1983 sogar Austragungsort der WM mit Parallelslalom und Abfahrtslaufs und auch Hermann Maier war in Schladming einmal als Gaststarter mit dabei. Sebastian Vitzthum waren die Skirennen aber nicht genug und so startete er parallel eine Karriere als Motorradrennfahrer in der Superbike Klasse. Ein schwerer Sturz in Spielberg beendete Vitzthums Ambitionen und ließ in ruhiger und nachdenklicher werden.

Engagement für E-Mobilität

Der „Benzinbruder“ entschleunigte sein Leben, bildete sich beruflich weiter und engagierte sich in den letzten Jahren in seiner Heimatregion für die E-Mobilität. Jetzt ist Sebastian Vitzthum wieder „daheim“ im Heutal, in Unken und erzählt im ORF Radio Salzburg Cafe mit Christopher Pöhl von seinem Leben und seinem Herzensprojekt vor der Haustür.