Der Name Volksschule kommt wirklich vom Volk – also von der „einfachen Bevölkerung“. Im 18. Jahrhundert sollten nicht nur reiche, sondern alle Kinder lesen, schreiben und rechnen lernen. Schulpflicht für alle war damals noch keine Selbstverständlichkeit.
Ursprünglich wurden diese Schulen von der Kirche organisiert, später übernahmen die weltlichen Herrscher. Ziel war eine Grundbildung für alle Kinder, unabhängig von Stand und Herkunft – eine Schule also fürs Volk.
Bildung für alle war und ist das Ziel
Im Laufe der Zeit wandelte sich das System: Die Volksschule wurde zur Gemeinschaftsschule für die ersten vier Schulstufen, nach der die Kinder auf Hauptschule, Mittelschule oder Gymnasium wechseln.
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