Anni und Rupert Bergmüller aus Pfarrwerfen bewirtschaften seit 43 Jahren gemeinsam die Riedingalm in Mühlbach am Hochkönig (Pongau). Rupert verbringt heuer bereits den 50. Almsommer auf seiner geliebten Alm. Die beiden sind ein eingespieltes Team, jeder hat seine Aufgaben und die Tage auf der Alm sind mit viel Arbeit ausgefüllt.
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50 Almsommer auf der Riedingalm
Rupert versorgt das Vieh, kümmert sich um die neun Milchkühe, die zweimal am Tag gemolken werden müssen und ist stolz auf seine original Pinzgauer mit Hörnern! Anni ist eine Almwirtin, wie sie im Buche steht. Rund um die Uhr kümmert sie sich um das Wohl der Gäste und verwöhnt die Almbesucher mit köstlichen Brettljausen, Käse, Speck und Grammelschmalzbroten. Außerdem sind ihre Nußstangerl und der Zuchinikuchen schon legendär und weitum bekannt und beliebt.
Geschichtsträchtige Alm
Der Großvater von Rupert, Josef Bergmüller hat im Jahr 1936 die Riedingalm von der damaligen Mitterberger Kupferbergbau AG erworben. Im Winter 1945 zerstörte eine Staublawine die damals weiter hinten im Tal befindlichen Almgebäude. Die neue Almhütte wurde darauf folgend etwa 200 m hinter der heutigen Almhütte errichtet. 1984 wurde die Almhütte abermals durch eine Staublawine zerstört.
Im selben Jahr 1984 begann Rupert Bergmüller die gegenwärtigen Almgebäude zu errichten, eine Sennhütte mit angebautem Melkstall. Die Gebäude werden durch einen Erdwall geschützt. Seit damals bewirtschaften Anni und Rupert Bergmüller in dritter Familien-Generation die Riedingalm.
Kontakt:
Anna und Rupert Bergmüller
Pfarrwerfen, Grub 2
0664/9163642
info@riedingalm.at
Wanderungen aus allen Richtungen
Von Mühlbach über die Mandlwandstraße bis zum Arthurhaus, von dort führt der Höhenweg bis ins Riedingtal ca. eine Stunde. Oder direkt über das Riedingtal auf dem Zufahrtsweg zur Riedingalm: Die Abzweigung von der Mandlwandstraße führt Richtung Riedingtal, Wiedersberg und Kopphütte: Vom Parkplatz bis zur Riedingalm geht man ca. eine halbe Stunde zu Fuß. Eine weitere Wanderung führt zu den Wasserfällen im Talschluß, ein Kraftplatz wie Rupert Bergmüller erzählt.