Zentrale des Tageselternzentrums TEZ in der Stadt Salzburg mit Schild vor der Fassade
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Soziales

Tageselternzentrum: Neue Gespräche mit Mitarbeitern

Die Geschäftsführung des Salzburger Tageselternzentrums (TEZ) will jetzt neue Gespräche mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führen. Auch die Frist für die Entscheidung zwischen einer Gehaltskürzung oder einer Kündigung wurde um 14 Tage auf 15. März verlängert.

Bei den Gesprächen mit den Mitarbeitenden und den Tageselten wolle man die Gründe für die Sparmaßnahmen noch transparenter darstellen, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung von TEZ-Vorstand und Geschäftsführerin Corinna Schober. Ein Abrücken von den gravierenden Einsparungen wird darin aber nicht in Aussicht gestellt. Diese würden aus „wirtschaftlicher Verantwortung und kaufmännischer Sorgfaltspflicht“ erfolgen. Denn obwohl das Land Salzburg ankündigte, die Förderungen für das Zentrum deutlich zu erhöhen, bleibe eine Finanzierungslücke, wenn sich nichts an den Gehältern ändere.

In einer außerordentlichen Generalversammlung würden die Mitglieder des TEZ-Trägervereins über die finanzielle Lage sowie die bereits gesetzten und geplanten Sparmaßnahmen informiert, so die Geschäftsführerin.

Demonstration am Freitag geplant

Das Tageselternzentrum meldete ja mehr als 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim AMS-Frühwarnsystem zur Kündigung an und kündigte Kürzung einer Zulage an, was einem 20-prozentigen Einkommensverlust gleichkommt. Betriebsrat und Gewerkschaft lehnen sowohl die Kürzung als auch die geplanten Kündigungen ab. Sie riefen deshalb für Freitagnachmittag zu einer Demonstration in der Salzburger Innenstadt auf.