Die Norwegerin Björg Pas erhielt den Sonderpreis der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM) von 1.000 Euro für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werks von Sarah Nemtsov, „cloud study skying for violin solo“.
Der Hauptpreis des Wettbewerbs ist mit 10.000 Euro dotiert, die weiteren Ränge mit 7.000 und 5.000 Euro. Insgesamt traten laut Universität Mozarteum dieses Jahr 20 junge Frauen und Männer aus 17 Ländern mit ihren Violinen an.
Hunderte Videos aus aller Welt eingereicht
Siegerin Xunyue Zhang zeigte sich höchst erfreut über die Entscheidung der Jury: „Jetzt wo ich diesen Preis gewonnen habe, fühle ich mich so, als wäre all meine Liebe und Leidenschaft für Mozarts Musik in gewisser Weise anerkannt worden. Ich habe auch aus dem Publikum sehr gute Rückmeldungen bekommen. Und das bedeutet mir wirklich viel.“
Es ist ein langer Auswahlprozess, den die Teilnehmer absolvieren müssen. Mehr als 150 Videoeinsendungen gab es heuer allein in der Kategorie Violine. 24 junge Leute wurden schließlich zum Vorspiel nach Salzburg eingeladen.
Seit 1956 internationaler Fixstern
Der Internationale Mozartwettbewerb gehört seit mehr als 50 Jahren zu den großen Musikwettbewerben weltweit. Im Mittelpunkt steht – wie sein Name schon sagt – seit seiner Gründung 1956 das Werk von Wolfgang Amadeus Mozart. Seit 1975 wird der Wettbewerb in den Sparten Gesang, Klavier, Violine und Streichquartett regelmäßig ausgetragen.
Freitag begann Klavierwettbewerb
Für viele Musiker ist die Teilnahme ein wichtiger Impuls und Sprungbrett zur künstlerischen Weltkarriere – unter den Preisträgern waren bisher zum Beispiel Diana Damrau, Renee Fleming, Magdalena Kozena, Genia Kühmeier, Esther Hoppe, Thomas Zehetmair und das Novus String Quartet.
Am Freitag begann der Wettbewerb für die Sparte Klavier mit 25 Teilnehmern. Aus Österreich ist heuer kein Pianist dabei.