Flughafen Salzburg mit Tower und Untersberg
ORF/Georg Hummer
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Politik

Flughafen: Entsorgung von Ewigkeitschemikalien unklar

Es brauche klare Regeln, wie Ewigkeitschemikalien zu entsorgen sind, fordert die Geschäftsführerin des Salzburger Flughafens, Bettina Ganghofer. Jahrzehntelang wurde für Übungen der Feuerwehr am Flughafen Löschschaum verwendet. Dadurch ist der Boden mit PFAS, also mit nicht abbaubaren Chemikalien, belastet.

Am Salzburger Flughafen sind Filteranlagen in Betrieb, um das Wasser, das mit PFAS-Chemikalien (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) belastet ist, zu reinigen. Weil das Gelände wegen des Löschschaums aus der Vergangenheit mit PFAS verunreinigt ist, verlangt der Lebensmittelkonzern ALDI, der dort eine Zentrale baut, 1,8 Millionen Euro vom Flughafen. Das Verfahren dazu läuft – mehr dazu in Gericht erlaubt Aldi-Klage gegen Airport.

„Können Aushubmaterial nirgends hinbringen“

Solange es keine Richtlinien für die Entsorgung von belastetem Aushubmaterial gebe, sei jede Investition blockiert, sagte die Geschäftsführerin des Salzburger Flughafens, Bettina Ganghofer: „Wir wollen das gerne sanieren, aber wir kommen nicht dazu. Wir wollen das Ganze so eingrenzen, dass es keinen weiteren Schaden mehr verursachen kann. Dafür muss ich aber erst Erdaushubarbeiten leisten und die sind momentan einfach nicht möglich, weil ich diesen Erdaushub nirgends hinbringen kann, weil ich es nicht deponieren darf. Es gibt keine Deponieverordnung.“

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PFAS-Filteranlage zur Filtration von Löschschaumbelastetem Grundwasser
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Am Flughafen Salzburg ist eine eigene Anlage dafür zuständig, das durch Löschschaum verunreinigte Grundwasser zu filtern
Brunnen neben PFAS-Filteranlage zur Filtration von Löschschaumbelastetem Grundwasser
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Brunnen neben PFAS-Filteranlage am Flughafen Salzburg
PFAS-Filteranlage zur Filtration von Löschschaumbelastetem Grundwasser
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Brunnen neben PFAS-Filteranlage zur Filtration von Löschschaumbelastetem Grundwasser
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Baubeginn für Terminal verschoben

Der Baubeginn des Flughafen-Terminals sei um ein Jahr auf 2027 verschoben worden. Aber es gebe weiterhin keine Richtlinie für die Entsorgung des belasteten Aushubmaterials. Derzeit müsse nachgewiesen werden, dass das Aushubmaterial von den betroffenen Flächen frei von PFAS sei, sagt die Flughafen-Geschäftsführerin. Sonst werde das Material von Deponien nicht abgenommen.