Auto mit Zapfhahn bei Tankstelle
ORF.at/Patrick Wally
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Wirtschaft

Spritpreise: Unsicherheit über weitere Entwicklung

Der Krieg im Mittleren und Nahen Osten könnte sich schon bald deutlich an Tankstellen bemerkbar machen. Die Ölpreise stiegen schon spürbar – weil im Persischen Golf eine der wichtigsten Routen für große Tankschiffe blockiert ist. Das bekommt auch der Salzburger Energiehändler Leikermoser zu spüren.

Es seien hektische Tage, sagt der Unternehmer. Viele würden aus Angst vor größeren Preissprüngen noch einmal volltanken. Nach der Eskalation im Mittleren Osten seien die Preise für Rohöl schon stark gestiegen, so Leikermoser: „Die Börse springt hin und her, aber mehr nach oben. Wir müssen schauen, wie sich die Preise entwickeln Aber Panik braucht man nicht zu haben.“

Spritpreise: Unsicherheit über weitere Entwicklung

Irans Regime sperrt Straße von Hormus

Das iranische Regime hatte am Wochenende nach den Angriffen durch die USA und Israel den Schiffsverkehr durch die Meeresstraße von Hormus gesperrt – eine der wichtigsten Engstellen im weltweiten Energiehandel.

Der Salzburger Unternehmer kalkuliert von Tag zu Tag, auch weil vieles noch unklar sei: „Man muss damit rechnen, dass der Sprit momentan teurer wird. Wie es langfristig aussieht, das weiß man nicht.“

Gaspreis kräftig gestiegen, Vorsorgung gesichert

Auch der Preis für Erdgas ist nach dem Angriff Israels und der USA auf das schiitisch-islamische Regime im Iran kräftig gestiegen. An den Börsen ist der stärkste Preissprung seit drei Jahren verzeichnet worden. In Österreich und Salzburg bestehe laut Experten kein Anlass zur Sorge. Die Energieversorgung sei gesichert, allerdings würden die nächsten Tage zeigen, in welchem Ausmaß sich der Krieg im Iran vor allem auf die Preise niederschlage. Das hänge auch stark davon ab, wie lange die Eskalation im Nahen Osten weitergehe.