Die Genehmigung nach dem Naturschutzrecht sei nach der Umweltverträglichkeitsprüfung ein weiterer wichtiger Schritt Richtung Bauschritt, teilten die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) per Aussendung am Dienstag mit.
Damit seien sämtliche Rahmenbedingungen des Naturschutzrechtes eingehalten, so die ÖBB. Die Planungsarbeiten gehen damit weiter. Gleichzeitig laufe aber auch der Instanzenweg für den UVP-Bescheid des Bundesministeriums.
Tunnelgegner leisteten immer wieder Widerstand gegen das Projekt. Die 21 Kilometer lange Neubaustrecke der ÖBB im Flachgau und der dazugehörige Tunnel seien eine zu große Belastung für die Bevölkerung und eine Gefahr für die Trinkwasserqualität, so die Gegner. Deshalb bekämpfte die Bürgerinitiative Köstendorf etwa bereits den positiven Umweltverträglichkeitsbescheid.
Baubeginn möglicherweise Ende des Jahrzehntes
Die Neubaustrecke zwischen Köstendorf und Salzburg schaffe künftig die Voraussetzungen für einen leistungsfähigeren Nahverkehr, kürzere Fahrzeiten im Fernverkehr und mehr Kapazitäten im Güterverkehr, betonen die ÖBB. Aus heutiger Sicht sie ein Baubeginn für die 21,5 km lange Strecke durch den Flachgau – davon 16,2 km in zwei jeweils einröhrigen Tunneln – Ende dieses Jahrzehntes möglich.