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ORF/Georg Hummer
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Iran-Krieg: Gaspreise bei Salzburg AG steigen nicht

Auch wenn die Erdgas-Preise auf dem Weltmarkt durch den Krieg im Iran derzeit stark steigen, habe das derzeit keine Auswirkungen auf Erdgaskunden der Salzburg AG. Das teilte der Landesenergieversorger jetzt mit.

Die Sorge auch vor den weltweiten wirtschaftlichen Folgen des Iran-Krieges sind groß. Nicht der Öl-, vielmehr der Gasversorgung gilt dabei das größte Augenmerk. Der Gaspreis ist bereits rasant gestiegen. Auf die Kunden des Landesenergieversorgers Salzburg AG, habe das aber kaum Auswirkungen, denn für die zu Ende gehende Heizsaison sei das Gas schon eingekauft und eingelagert.

Und auch für die anstehende Neubefüllung der Gasspeicher seien die Verträge und Preise bereits fixiert, sagt Salzburg-AG-Sprecherin Saskia Heller. „Wir haben die Gasmengen für unsere Tarifkundinnen und -kunden für das Jahr 2026 bereits langfristig eingekauft. Unser Preis ist daher fixiert und wir sind von den aktuellen Preisanstiegen nicht betroffen“, so Heller.

Preise für kommende Einspeicherung bereits fix

Die Gasspeicher der Salzburg AG seien zum jetzigen Zeitpunkt noch zu zirka einem Viertel gefüllt. „Das ist für diese Jahreszeit ein guter Wert und die Mengen der kommenden Einspeicherung – das beginnt bei uns immer etwa im April – haben wir ebenfalls bereits preislich fixiert“, ergänzt die Salzburg-AG-Sprecherin.

Damit seien auch die Versorgung und die Preise heuer bis zum Jahresende gesichert, so Heller. Wie es danach weitergeht, müsse sich noch zeigen.