Insel
Matteo Eichhorn
Matteo Eichhorn
Kinderbetreuung

Insel will Forderungen der Stadtpolitik umsetzen

Im Konflikt um die Zukunft der Kinderbetreuungseinrichtung „Insel“ im Süden der Stadt Salzburg hat es am Donnerstag ein erstes Treffen zwischen der neuen Geschäftsführerin Cornelia Lindner und Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) gegeben. Lindner will den Fortbestand der Einrichtung sichern.

Laut Lindner sei das Gespräch gut verlaufen. Um den Betrieb auch nach dem Herbst zu sichern und weiter Förderungen von Stadt und Land Salzburg zu bekommen, wolle man die Forderungen der Stadt umsetzen. Wer künftig im Vorstand sitzt, entscheidet sich bei der Jahreshauptversammlung am 18. März.

Cornelia Lindner
ORF
Die ehemalige Geschäftsführerin des Klinikums Schwarzach Cornelia Lindner führt ab sofort die Kinderbetreuungseinrichtung

Konflikt um Insel spitzte sich im Februar zu

Auinger betonte zuletzt erneut, dass die Stadt Salzburg mit dem aktuellen Vorstand, René Neusser, nicht mehr zusammenarbeiten will. Der Konflikt rund um die Zukunft der Kinderbetreuungseinrichtung hatte sich Anfang Februar zugespitzt, nachdem Neusser gegenüber der Stadt verschwiegen habe, dass sein Verein bereits im Dezember auch um vorübergehenden Schulbetrieb angesucht habe, argumentierte Auinger damals und betonte, dass er zum Vereinsobmann keinen Kontakt mehr haben wolle.

Nun Elternvertreter gewählt, um Anliegen zu äußern

Die neue Geschäftsführung der Kinderbetreuungseinrichtung war von 2020 bis 2023 Geschäftsführerin des Klinikums in Schwarzach. Mit der Neubesetzung will der Trägerverein im schwelenden Konflikt um die Kinderbetreuungseinrichtung den Betrieb an der Salzach absichern und wieder das Gespräch mit Mitarbeitern, Eltern und Politik suchen, heißt es.

Nach dem ersten Treffen mit der Stadtpolitik fand Donnerstagabend auch noch eine von der neuen Geschäftsführung einberufene Elternversammlung statt. Dabei seien laut Lindner drei Elternvertreter gewählt worden. Diese sollen künftig die Anliegen der Eltern im Verein vertreten.