Seit der Einführung im Vorjahr verbesserte sich die Ausgabe der Öffi-Tickets an Touristen deutlich. Während es im Mai des Vorjahres von den Hoteliers nur an rund 45 Prozent der Gäste ausgegeben worden war, erhielten heuer im Mai bereits an die 63 Prozent der Gäste ihr Öffi-Ticket im Hotel.
Meiste Tickets im Pinzgau ausgegeben
Dabei zeigt sich, dass die Ticketausgabe in den Bezirken Innergebirg, wo das Modell besonders umstritten war, besser funktionierte als im Zentralraum. Im Pinzgau erhalten bis zu 85 Prozent der Gäste ihr Ticket, im Pongau 63 und im Lungau 37 Prozent. Dagegen sind es in der Stadt Salzburg 60, im Flachgau 44 und im Tennengau 33 Prozent.
Schnöll: „Wünschen uns 100 Prozent ausgegebene Tickets“
Immerhin bedeuten die 60 Prozent in der Stadt fast eine Verdoppelung der Ticketausgabe im Vergleich zum Vorjahr, sagte Tourismusreferent Stefan Schnöll (ÖVP): „Die Stadt entwickelt sich in der Hinsicht ganz positiv. Natürlich wünschen wir uns noch mehr: Was die Ausgabe der Tickets betrifft, soll es direkt in Richtung 100 Prozent gehen – das wäre logischerweise unser Ziel. Aber man muss nachvollziehen, dass die Gäste im städtischen Raum kürzere Wege wahrscheinlich auch zu Fuß zurücklegen, mehr als sie das im ländlichen Raum tun.“
Dank eines neuen elektronischen Meldewesens können die Gästetickets mittlerweile auch schon für die Anreise genutzt werden. Das Land rechnet daher mit einem weiteren deutlichen Anstieg bei der Ticketausgabe.