Das bestehende Gebäude des Sozialpädagogischen Zentrums wurde 1955 errichtet. Derzeit werden dort rund 60 Kinder mit herausfordernden Lebensumständen oder Entwicklungsstörungen wie Autismus betreut. Die Plätze sind begehrt, die Wartelisten lang.
„Am Institut für Heilpädagogik liegt die Wartezeit für ein Erstgespräch derzeit bei neun Monaten“, sagte die Leiterin des Sozialpädagogischen Zentrums, Petra Wörthner.
Gleichzeitig entspricht das in die Jahre gekommene Gebäude nicht mehr den heutigen Anforderungen. Einige Räume mussten bereits geschlossen werden und fehlen nun in der täglichen Arbeit mit den vielen Kindern, so Wörthner.
Garten bleibt Herzstück
Für den geplanten Neubau wird das Bestandsgebäude vollständig abgerissen. Bei der Planung wurde besonders darauf geachtet, die Grünflächen und möglichst viele der alten Bestandsbäume zu erhalten.
Das soll neben einer angenehmen Atmosphäre auch dem Hitzeschutz dienen. Künftig werden im Neubau neben dem Institut für Heilpädagogik auch die Gesundheitsversorgung und die Krisenintervention untergebracht.
Der Neubau soll 60 Millionen Euro kosten. 41 Millionen Euro übernimmt das Land, 19 Millionen Euro kommen vom Bund. Die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2030 geplant.