Visualisierung Neubau
Schwarzenbacher Struber Architekten
Schwarzenbacher Struber Architekten

Sozialpädagogisches Zentrum: 60-Millionen-Neubau

Das Land hat am Mittwoch die Pläne für den 60 Millionen Euro teuren Neubau des Sozialpädagogischen Zentrums in Salzburg-Taxham präsentiert. Dort sollen Betreuung, Therapie, medizinische Versorgung und Krisenintervention für Kinder und Jugendliche gebündelt werden. Das Angebot soll erweitert werden, es gibt lange Wartelisten.

Das bestehende Gebäude des Sozialpädagogischen Zentrums wurde 1955 errichtet. Derzeit werden dort rund 60 Kinder mit herausfordernden Lebensumständen oder Entwicklungsstörungen wie Autismus betreut. Die Plätze sind begehrt, die Wartelisten lang.

„Am Institut für Heilpädagogik liegt die Wartezeit für ein Erstgespräch derzeit bei neun Monaten“, sagte die Leiterin des Sozialpädagogischen Zentrums, Petra Wörthner.

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Altes Bestandsgebäude, das abgerissen wird
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Das in die Jahre gekommende Bestandsgebäude soll abgerissen werden
Alter Raum im Bestandsgebäude
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Rund 60 Kinder mit herausfordernden Lebensumständen oder Entwicklungsstörungen werden im Sozialpädagogischen Zentrum betreut. Von den Räumen her sind Engpässe erreicht
Wiese und Bäume
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Der bestehende Garten mit seinen weitläufigen Wiesen und schattenspendenden Bäumen darf bleiben
Visualisierung Neubau
Schwarzenbacher Struber Architekten
So wird der Neubau, dessen Fertigstellung für das erste Quartal 2030 geplant ist, aussehen

Gleichzeitig entspricht das in die Jahre gekommene Gebäude nicht mehr den heutigen Anforderungen. Einige Räume mussten bereits geschlossen werden und fehlen nun in der täglichen Arbeit mit den vielen Kindern, so Wörthner.

Garten bleibt Herzstück

Für den geplanten Neubau wird das Bestandsgebäude vollständig abgerissen. Bei der Planung wurde besonders darauf geachtet, die Grünflächen und möglichst viele der alten Bestandsbäume zu erhalten.

Das soll neben einer angenehmen Atmosphäre auch dem Hitzeschutz dienen. Künftig werden im Neubau neben dem Institut für Heilpädagogik auch die Gesundheitsversorgung und die Krisenintervention untergebracht.

Der Neubau soll 60 Millionen Euro kosten. 41 Millionen Euro übernimmt das Land, 19 Millionen Euro kommen vom Bund. Die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2030 geplant.