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Flugbild: Gerald Lehner
Flugbild: Gerald Lehner
Chronik

Zwei Bergsteiger am Hohen Sonnblick verstiegen

Am Hohen Sonnblick in Rauris (Pinzgau) mussten zwei Bergsteiger am Freitag in der Nacht gerettet werden. Die beiden Männer aus Deutschland hatten keine geeignete Ausrüstung dabei.

Zwei deutsche Bergsteiger, 26 und 42 Jahre alt, gerieten kurz vor dem Gipfel in eine gefährliche Lage. Ohne geeignete Gletscherausrüstung saßen sie fest und konnten nicht mehr weiter. Die beiden hatten sich auf eine Orientierungs-App verlassen, die sie in die Irre führte.

Gegen 20.30 Uhr alarmierten sie die Bergrettung, die sie sicher zum Zittelhaus führte. Die Beiden starteten erst um 9.00 Uhr vom Wallackhaus zur Überschreitung über den Klagenfurter Jubiläumsweg zum Sonnblick und vertrauten, was Wegbeschreibung und Wegdauer betrifft, auf eine Orientierungs-App.

Zahlreiche Einsätze rund um den Sonnblick

Am Vortag erreichte ein weiterer Notruf die Bergrettung. Die Familie, die von Heiligenblut aufgestiegen war, hatte sich nicht zu Hause gemeldet. Die Angehörigen alarmierten daraufhin gegen 23:00 Uhr ebenfalls die Bergrettung. Diese konnte in den Nachtstunden in Erfahrung bringen, dass die Familie wohlbehalten am Zittelhaus eingetroffen war.

Die Retter trafen wenige Tage zuvor auf weitere Personen, die den Aufstieg auf den Hohen Sonnblick über den Ostgrat geschafft hatten. Sie trauten sich den Abstieg über den steilen Grat nicht mehr zu und wählten ebenfalls den Notruf.