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ORF/Georg Hummer
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Kultur

Festspiele: Messezentrum als Ersatzspielstätte fixiert

Das Kuratorium der Salzburger Festspiele hat am Freitag über die Ersatzspielstätten für die Zeit des Umbaus des Großen Festspielhauses entschieden. Die Aufführungen im Festspielsommer 2029 und 2030 werden in das Messezentrum und die Salzburgarena ausgelagert.

Zuletzt stand auch noch die Wiese vor der Stieglbrauerei in Salzburg-Maxglan zur Debatte, auf der eine Halle errichtet hätte werden sollen. Vor allem der kaufmännische Direktor Lukas Crepaz bevorzugte die Stiegl-Variante, die Eigentümervertreter von Land und Stadt Salzburg machten sich hingegen stets für die Messe stark. Am Freitag definierten die Verantwortlichen schließlich die Messe als Ersatzstandort.

Nähe zur Altstadt als Argument für Stiegl-Wiese

Crepaz’ zentrales Argument gegen die Messe war bis zuletzt, dass die räumliche Nähe zur Salzburger Altstadt ein fundamentaler Bestandteil des Festspielerlebnisses sei. Mit der Entscheidung für die Messe würde das wegfallen, so Crepaz.

Messezentrum war kostengünstigere Variante

Für die Messe spricht, dass es die günstigere der beiden Varianten ist. Neben Konzerten könnte die Messe auch die Schlechtwetterersatzspielstätte für den „Jedermann“ werden, sollte es für die kommenden Jahre keine Genehmigung für die Überdachung des Domplatzes geben.

Messezentrum Salzburg Arena
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Das Messezentrum setzte sich schließlich im Rennen um die Ersatzspielstätte durch

Einer der Ersatzstandorte schied bereits im Vorfeld aus

Wegen des großangelegten Umbauprojekts ist das Große Festspielhaus von Herbst 2028 bis Frühjahr 2031 nicht benützbar. Deswegen braucht es für die Festspielsommer 2029 und 2030 Ersatzspielstätten. Ursprünglich standen dafür drei Standorte zur Auswahl: das Salzburger Messezentrum mit der Salzburgarena oder eine temporär errichtete Halle – entweder auf dem Gelände der Stieglbrauerei in Salzburg-Maxglan oder beim ehemaligen Kloster St. Josef in Salzburg-Nonntal.

St. Josef war allerdings aus Widmungsgründen bereits vor der finalen Entscheidung des Kuratoriums aus dem Spiel. Lange war am Freitag ungewiss, ob es eine Entscheidung zwischen den beiden übriggebliebenen Standorten geben wird.

Auch der neue Festspielintendant Peter de Caluwe nahm an der Sitzung teil. Kuratoriumsvorsitzende und Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) wollte seine Vorstellungen über die künstlerische Ausgestaltung im Hinblick auf die beiden verbliebenen Möglichkeiten in die Entscheidung einfließen lassen.

Festspiele: Messezentrum wird Ersatzspielstätte während Umbaus

Das Kuratorium der Salzburger Festspiele hat am Freitag über die Ersatzspielstätten für die Zeit des Umbaus des Großen Festspielhauses entschieden. Die Aufführungen im Festspielsommer 2029 und 2030 werden in das Messezentrum und die Salzburgarena ausgelagert.