Politik

SPÖ fordert mehr Piktogramme bei Müllsammelstellen

Die Stadt-SPÖ fordert mehr Hinweisschilder mit leicht verständlichen Symbolen bei Müllsammelstellen. Damit soll deutlicher werden, welche Abfälle dort entsorgt werden dürfen und welche nicht. Die Sozialdemokraten erhoffen sich dadurch einen Rückgang illegal abgelagerter Sperrmüllhaufen.

Die SPÖ hat dazu am Freitag eine Anfrage an den zuständigen Vizebürgermeister Christoph Brandstätter (ÖVP) gestellt. Darin will sie wissen, ob und an welchen Standorten weitere Piktogramme geplant sind. Aus Sicht der SPÖ könnten die einfach verständlichen Symbole dazu beitragen, die illegale Entsorgung von Sperrmüll deutlich zu reduzieren.

An zehn Standorten sind solche mehrsprachigen Piktogramme angebracht, die darauf hinweisen, dass zum Beispiel Reifen oder alte Möbel nicht dort hingeworfen werden dürfen, sondern zum Recyclinghof gebracht werden müssen. Solche leicht verständlichen Hinweise würden helfen, öffentliche Müllplätze nicht unnötig zu vermüllen, sagt Gemeinderat Sebastian Lankes (SPÖ). Seit Jänner werden die Bilder getestet und dort habe sich die Lage verbessert, so Lankes.

QR-Codes mit Adresse und Öffnungszeiten des Recyclinghofs

Ein weiterer Schwerpunkt nach Ansicht des SPÖ-Gemeinderats sind QR-Codes auf den Schildern, die zur Adresse und zu den Öffnungszeiten des Recyclinghofs in Maxglan führen sollen. „Gerade bei Sperrmüll braucht es einen klaren Hinweis auf die richtige Anlaufstelle. Ein QR-Code kann diese Information direkt aufs Handy bringen. Es sollte für die Menschen so einfach wie möglich sein, ihren Müll ordnungsgemäß zu entsorgen“, so Lankes.

In der Stadt Salzburg gibt es rund 1.000 öffentliche Müllsammelstellen. Zuletzt hat es von der Stadtverwaltung geheißen, man werde die Lage bei den beschilderten Sammelstellen beobachten und dann weiter entscheiden.