Das Bezirksgericht habe am Freitag entschieden, dass die Spar-Tochter SES die Brücke nicht mehr durch Brandschutztore oder Absperrbänder versperren darf, außer im Notfall, so der Insolvenzverwalter der „Forum Salzburg Immobilien GmbH“ Stephan Riel. „Die Einschränkungen, die die von der SES veranlasste Brückensperre für Kunden und Shopbetreiber in beiden Gebäudeteilen in den letzten zwei Wochen verursacht hat, sollten damit zeitnah beseitigt sein. Ich hoffe dass damit auch die Voraussetzungen für eine Wiederaufnahme der Gespräche mit der SES über eine einvernehmliche Lösung der wechselseitigen Themen geschaffen sind“, so Riel in einer Stellungnahme an den ORF Salzburg.
Altbauteil soll verkauft werden
Der Neubau, der samt Brücke 2011 eröffnet wurde, gehört der Spar-Tochter SES. Die betrieb bis Ende September als Center-Managerin auch beide Teile des Einkaufszentrums. Diesen Vertrag beendete der Insolvenzverwalter der „Forum Salzburg Immobilien GmbH“ mit 30. September, weshalb der Übergang gesperrt worden sei, sagte eine SES-Sprecherin Anfang Oktober auf ORF-Anfrage.
Denn die Eigentümer-Gesellschaft des Forum-Altbaus steckt in einem Sanierungsverfahren. Es geht um Verbindlichkeiten von fast 18 Millionen Euro. Der Insolvenzverwalter Stephan Riel betonte in einer schriftlichen Stellungnahme, dass der Betrieb der Geschäfte im Altbau vollumfänglich aufrecht bleibe. Er bereite einen Verkauf des Unternehmens vor – und damit auch des Gebäudes.