Der Wurzel und Wurzelrinde werden die stärksten Heilkräfte zugeschrieben. Sie wirken antiviral, entzündungshemmend und stärken das Immunsystem. Und kommen daher bei grippalen Infekten, Blasenentzündung oder Gelenksschmerzen zum Einsatz.
Anwendung der Katzenkralle
Man kann sich zum Beispiel einen Tee zubereiten. Dazu zwei Teelöffel mit einem Liter Wasser fünf Minuten leicht köcheln, 20 Minuten ziehen lassen, abgießen und über den Tag verteilt trinken. Wer mag, kann mit Honig süßen.
Dosierung genau einhalten, bitte!
Eine Überdosierung kann Magenschmerzen, Übelkeit, Kopfweh oder Schwindel auslösen. Daher unbedingt die Packungsbeilage, spezielle Arzneimittelinteraktionen und die Tipps vom Fachpersonal beachten. Denn Menschen, die Blutverdünner einnehmen, Menschen mit Bluthochdruck, Schwangere und Stillende sollten Katzenkralle überhaupt nicht einnehmen.
Unterschied zwischen Katzenkralle und Teufelskralle
Oft wird die Katzenkralle mit der Teufelskralle verwechselt, weil die Namen sehr ähnlich sind. Die Teufelskralle ist ebenfalls eine Heilpflanze. Sie stammt allerdings aus Afrika, kommt in der Behandlung von Verdauungsbeschwerden und rheumatischen Erkrankungen zum Einsatz und ist nicht mit der Katzenkralle verwandt.