Mariendistel-Samen, Wacholder, Löwenzahnwurzel, Gewürznelken und Kümmel in einer Schüssel, daneben eine Mariendistel-Blüte.
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Gesund in Salzburg

Verdauungspulver mit Mariendistel

Die auffallende Blüte lenkt alle Blicke auf sich, doch die Kraft der Mariendistel steckt in den Samen. Sie entstehen rund 100 Tage nach der Blüte und sind im Herbst reif. In der aktuellen Ausgabe von „Gesund in Salzburg“ geht es darum, was in den Samen steckt und wofür man sie nutzen kann.

Die Samen der Mariendistel enthalten Silymarin. Es gibt Hinweise darauf, dass dieser pflanzliche Wirkstoff den Fettstoffwechsel unterstützt und der Leber dabei hilft, giftige Stoffe unschädlich zu machen. In der Volksmedizin wird die Mariendistel auch bei Verdauungsbeschwerden und Völlegefühl eingesetzt. Zur Unterstützung der Leber werden meist Extrakte oder Kapseln verwendet, die hochdosiertes Silymarin enthalten.

Eine Mariendistel liegt auf einem Tisch
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Rezept für ein Mariendistel-Verdauungspulver

Für eine bessere Verdauung nach einem schweren oder fettigen Essen könnte man ein Verdauungspulver ausprobieren. Dazu jeweils einen Teelöffel Mariendistel-Samen mit Wacholder, Löwenzahnwurzel, Gewürznelken und Kümmel mischen, im Mörser oder der Gewürzmühle fein mahlen und in ein Glas geben. Vor oder nach dem Essen maximal einen halben Teelöffel direkt auf die Zunge geben.

Jungfrau Maria als Namensgeberin

Ihren Namen verdankt die Mariendistel übrigens einer christlichen Legende. Der Überlieferung nach stammen die typischen weißen Flecken auf den Blättern von der Muttermilch der Heiligen Maria. Beim Stillen sollen einige Tropfen auf eine Distel gefallen sein.