Spitzwegerich eignet sich dafür einerseits, weil er Schleimstoffe enthält. Sie legen sich wie ein natürlicher Schutzmantel auf gereizte Schleimhäute. Das beruhigt Hals und Rachen bei trockenem Husten und Heiserkeit. Andererseits enthält er viele Gerbstoffe. Diese wirken zusammenziehend und beruhigend. Und das verschafft Linderung bei Mückenstichen.
Das „Wiesenpflaster“
Er hilft auch bei Bremsenstichen, Kontakt mit Brennnesseln oder auch bei kleinen Wunden. Deshalb wird Spitzwegerich auch als „Wiesenpflaster“ bezeichnet. Die Pflanze wächst oft genau dort, wo man sie braucht – am Wegrand. Aber auch in vielen Gärten und auf Wiesen, also praktisch überall.
Verwendungsmöglichkeiten
Man kann frische Spitzwegerich-Blätter zwischen den Fingern zerreiben oder leicht zerquetschen. Den austretenden Pflanzensaft dann direkt auf die betroffene Stelle geben – das ist einer der praktischsten Anwendungsbereiche, gerade im Sommer.
Aber auch in der Erkältungszeit ist er ein gutes Mittel. Hier kommt er klassisch als Tee aus den Blättern, als Hustensaft oder Sirup zum Einsatz.