Auf der Suche nach Heimat – Die Kinder der Vertriebenen
Die Doku „Auf der Suche nach Heimat – Die Kinder der Vertriebenen“ ist der letzte Teil der Trilogie von ORF Salzburg-Redakteurin Gabi Kerschbaumer. Millionen Sudetendeutsche, Donauschwaben und Siebenbürger-Sachsen wurden während und in Folge des 2. Weltkriegs zu Vertriebenen. Die TV-Doku beleuchtet ihr Schicksal und erzählt von Flucht, Hoffnung und Neuanfang.
20.10.2026 08.00
20. Oktober 2026, 8.00 Uhr
(Update: 21. Oktober 2026, 13.52 Uhr)
TV-Sendetermin: Sonntag, 1. November 2026, 22.05 Uhr, ORF 2
Deutsch war ihre Muttersprache – das war ihr Schicksal: Sudetendeutsche, Donauschwaben, Siebenbürger-Sachsen oder Karpatendeutsche lebten seit Jahrhunderten in Ost- und Südosteuropa. Nationalismus und Krieg machten sie schließlich zu Vertriebenen und Enteigneten. Millionen mussten ihre Heimat verlassen. Die meisten Vertriebenen aus diesen deutschen Volksgruppen fanden nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland und Österreich ein neues Zuhause.
Die Dokumentation ist nach der Erstausstrahlung auf ORF ON abrufbar
Im Film erzählen vier Vertriebene von Flucht, Hoffnung auf einen Neuanfang, vom Ankommen in Salzburg, vom Leben in Lagern, von Vorurteilen und der Sehnsucht nach einem Ort, an dem man dazugehört. Die Suche nach Heimat begleitet sie ein Leben lang und wird schließlich zur Suche nach sich selbst.
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Christine Resch-Grüneberger in ihrem Haus im Lungauer TamswegAlbert Kinzel, SudentendeutscherMaria Brettfeld, geboren in Rumänien, Siebenbürger-Sächsin mit Fabian Kapo von framezAdi Tschaut, geboren in Serbien, Donauschwabe mit Kameramann Andreas Steiger Sachsenheimsiedlung der Siebenbürger in Elixhausen (Flachgau)Adi Tschaut bei den Dreharbeiten mit Fabian Kapo und Andre LeubnerDorothea Steinlechner-Oberläuter, vom Kulturzentrum der Donauschwaben in Salzburg mit dem Produktionsteam
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Menschen auf der Flucht, die nach dem 2. Weltkrieg in Salzburg angekommen sindHier haben sie – zu Beginn in Lagern und Barackensiedlungen – eine neue Heimat gefundenDas zerstörte Hotel de l’Europe am Salzburger Hauptbahnhof war eine erste Anlaufstelle und ein Lager für FlüchtlingeEin Lager für Vertriebene und ihre Kinder – das zerbombte Hotel del’EuropeEine Familie, die einen Platz gefunden hat, um hier in Ruhe zu lebenDas Flüchtlingslager Rositten mit Festung Hohensalzburg im HintergrundSie haben ein neues Zuhause Flüchtlingskinder im Lager
Redakteurin Gabi Kerschbaumer
Letzter Teil der Trilogie
Die Dokumentation „Auf der Suche nach Heimat – Die Kinder der Vertriebenen“ ist der letzte Teil der Trilogie von ORF Salzburg-Redakteurin Gabi Kerschbaumer.
Ihre bisherigen Dokumentationen „Annehmkinder – Die Kinder, die zu viel waren“ und „Er war weg und ich war da – Die Kinder der amerikanischen Besatzungssoldaten“ wurden mehrfach ausgezeichnet.
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